Mädchen und Buben haben bei der CID-Aktion jede Menge Spaß



Donauwörth Lachende Gesichter und strahlende Augen waren am Samstag überall in der Donauwörther Innenstadt zu entdecken. Ob Toben, Klettern, Malen oder Schminken – beim Spieletag der City-Initiative-Donauwörth (CID) unter dem Motto „Mehr Zeit für Kinder“ wuselten Buben und Mädchen aufgeregt durch das Ried und die für den Verkehr gesperrte Reichsstraße. Hunderte von Besuchern fanden den Weg in die Große Kreisstadt, um mit ihren Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen an über 20 Stationen Spiel, Spaß und Spannung zu erleben. Mit großer Begeisterung erfüllten die Kleinen die gestellten Spielaufgaben und erhielten dafür süße Belohnungen und den heiß ersehnten Stempel auf ihrer Karte.
Organisatorin ist zufrieden
Die Donauwörther Geschäftsleute und viele Vereine hatten sich jede Menge toller Spielideen einfallen lassen. Madeleine Lang, die als Projektleiterin den Spieletag für die CID organisiert hatte, freute sich über die Besuchermengen und die überaus positive Resonanz: „Ich bin sehr zufrieden, alles hat super geklappt.“
So wurde etwa im Sand fleißig nach Edelsteinen gesucht, das Glücksrad gedreht oder das sportliche Geschick beim Basketball unter Beweis gestellt. Erste Kicks und Techniken zeigten Kampfsportler den begeisterten Kindern. Beim Geräusch-Memory brauchte man ein gutes Gehör, um die knifflige Aufgabe zu lösen. Den Riechsinn konnte der Nachwuchs beim Erraten von Gerüchen unter Beweis stellen. Einmal Rennfahrer sein, dieser Wunsch wurde an der Rennstrecke vor dem Rathaus wahr und die kleinen ferngesteuerten Flitzer heizten um die Kurven. Da schaute der eine oder andere Vater neidisch auf den Sohn und hätte selbst gern die Fernbedienung in den Händen gehalten.
Rollstuhlparcours
Wenig Berührungsängste zeigten die Kinder bei einem aufgebauten Rollstuhlparcours: Wie schwierig die Welt aus Sicht eines Rollstuhlfahrers sein kann, erlebten die Kleinen dort hautnah. So musste auch die zehnjährige Annemarie aus Donauwörth herausfinden, wie viel Armkraft und Geschick benötigt wird, um vorwärts zu kommen: „Das ist ganz schön schwierig.“ Sportlich ging es ebenso auf dem Woha-Parkplatz zu. Hier konnten die Mädchen und Buben bei einem Verkehrsparcours Spaß haben.
Dass der Spieltag ganz nach dem Geschmack der Kids war, wurde auch an der prall gefüllten Verlosungsbox deutlich, in die Teilnehmerkarten wanderten. (akön)
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