Donauwörth Einen Meter lang sind die Kanten des Holzwürfels. Das ist ein Volumen von einem Kubikmeter - und damit exakt die Holzmenge, die in jeder Sekunde in den bayerischen Wäldern nachwächst. Damit ist der Würfel für seine Initiatoren ein Symbol für den Zusammenhang zwischen Holzwirtschaft und Klima.

Im Landratsamt Donauwörth übergab Erwin Taglieber, Obermeister der Zimmerer Innung Donau-Ries, das Ausstellungsstück an Landrat Stefan Rößle. Mit dabei waren auch Vertreter der Schreiner-Innung des Landkreises, der Waldbesitzervereinigung Nordschwaben und des Amts für Landwirtschaft und Forsten in Nördlingen. Bis Ende September steht der Würfel dort im Foyer. Er soll die Besucher für das Thema Klimaschutz sensibilisieren - und sie über die Bedeutung von Holz als nachwachsende Energiequelle informieren.
"Wald und Forst sind unverzichtbare Helfer im Kampf gegen den Klimawandel", betonte Rößle. Wer Holz verwendet, helfe dabei, Energie einzusparen.
"Wer sich für Holz entscheidet, entlastet unsere Atmosphäre", sagte Taglieber. Ziel der Würfel-Aktion sei deshalb auch, künftige Bauherren zu motivieren, verstärkt auf den Baustoff Holz zurückzugreifen. Taglieber nannte ein Beispiel für die besonderen Klimaeigenschaften des Rohstoffs: Mit der Menge Kohlenstoffdioxid, die beim Bau eines Holzhauses eingespart wird, könnte ein Auto mehr als 420 000 Kilometer zurücklegen.
Peter Laube vom Amt für Landwirtschaft und Forsten Nördlingen sagte: "Die Umweltbilanz von Holz gegenüber Stahl, Glas, Beton und Aluminium ist unschlagbar." (flag)
Ausstellung Bis zum 25. September steht der Würfel im Landratsamt Donauwörth. Ab 26. September ist er in der Gewerbeausstellung in Monheim zu sehen.
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