Wemdinger Einrichtung kann Umsatz steigern und hat ein Haus geerbt

Wemding Die anhaltend gute Auslastung des Personals während des gesamten vergangenen Jahres bescherte der Wemdinger Ambulanz eine, mehr als zehnprozentige Umsatzsteigerung, die schließlich auch zu einem zufriedenstellenden Jahresergebnis geführt hat, resümierte der Vorsitzende Rudolf Hofmann bei der Jahresmitgliederversammlung.
Die umfangreichen zusätzlichen Dienstleistungen wie der Menüdienst, die umfangreichen Gruppen- beziehungsweise Einzelbetreuungen, die durch den Hausnotruf gewährleistete Rund-um- die- Uhr-Versorgung und auch die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten können allesamt nicht kostendeckend angeboten werden. „Gelegentliche Spenden und vor allem die Umlagen der sechs Krankenpflegevereine, also ein Großteil der Beiträge ihrer Mitglieder helfen, dieses Manko abzumildern“, sagte er weiter.
Diese Zusatzangebote, die zum Teil auch von Bewohnern außerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Wemding in Anspruch genommen werden, seien jedoch ein wesentlicher Bestandteil des ganzheitlichen Pflege- und Betreuungsspektrums der Sozialstation und würden maßgeblich dazu beitragen, dass ältere Mitmenschen möglichst lange zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können.
Eine große finanzielle Belastung stelle, so Hofmann, der überbordende Bürokratismus dar, „der durch die höchst übertriebenen Auflagen in der Pflegedokumentation den Pflegeeinrichtungen aufgebürdet worden ist.“
Traumnote 1,0 erreicht
Der Vorsitzende erinnerte an die im April vergangenen Jahres erfolgte Prüfung des medizinischen Dienstes, die der Einrichtung eine im Landkreis fast einmalige Traumnote von 1,0 einbrachte. Solche Ergebnisse seien, so der Vorsitzende weiter, nur zu erzielen, wenn die gesamte Belegschaft dahinterstehe und zusammenhalte. Das gute Betriebsklima sei die Grundvoraussetzung, um solche höchst zufriedenstellende Ergebnisse erreichen zu können.
Hocherfreut zeigte sich die Mitgliederversammlung über die Nachricht vom Erbe des zum Jahreswechsel gestorbenen Horst Hofer, der die Einrichtung in seinem Testament bedacht und sie zur Eigentümerin einer ansehnlichen Immobilie gemacht hatte.
Am Ende der Versammlung bedankten sich die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Schrödle und die Geschäftsführerin Monika Million beim Vorsitzenden aus Anlass seiner nun zehnjährigen Amtszeit für seinen erfolgreichen Einsatz für die Sozialstation und ihre Belegschaft. Er half, wo er konnte, und scheute weder Zeit noch Mühe. Die eingebrachten Stunden für das Team und auch für das Anwesen, das er wie sein eigenes behandelt, seien, so Million, längst nicht mehr zu zählen. Ausdrücklichen Wert lege man auf die Feststellung, dass Hofmann sein Ehrenamt absolut und zu jeder Zeit unentgeltlich ausübe. (pm)
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