Bürgermeister Ferber legt seinen letzten Jahresrückblick vor. Viele Dankesworte
Monheim „Ein arbeitsreiches Jahr mit vielen wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen geht zu Ende.“ Mit diesen Worten beschloss Monheims Bürgermeister Anton Ferber seinen Jahresrückblick. Zuvor hatte er im Stadtrat Bilanz für das Jahr 2011 gezogen und zahlreiche Dankesworte verteilt. Da er bekanntlich Mitte 2012 aus dem Amt scheidet, war es Ferbers letzte Rede dieser Art.
Das Jahr sei insgesamt von der Sorge um die Stabilität der Eurozone geprägt gewesen, begann Ferber seinen Rückblick überregional. Zudem werde sich durch den deutschen Beschluss, aus der Atomenergie auszusteigen, die Landschaft durch den Ausbau der erneuerbaren Energien sehr stark verändern.
In Monheim habe man einen Haushalt „ohne große Überraschungen“ erstellen können. Die Gewerbesteuereinnahmen werden die erwartete Größenordnung erreichen. Einige Maßnahmen wurden 2011 umgesetzt, zählte Ferber auf: die Sanierungsarbeiten am Kindergarten mit Integration der Kinderkrippen (Gesamtaufwand 1,6 Millionen Euro), die über mehrere Jahre laufende Schulsanierung (Kosten: 7 Millionen Euro) – und auch die Blechdachsanierung an der Stadthalle ist nahezu erledigt.
Im Bereich Straßen- und Kanalbau wurden die Bahnhofstraße saniert und dabei die Beleuchtung erneuert. In der Raiffeisenstraße konnten im Rahmen des Städtebauförderprogramms einige Grundstücke frei gemacht, die Straße saniert, die Stadtmauer freigestellt sowie der Fußweg zur Innenstadt neu gestaltet werden. Zudem hat die Kommune Grundstücke erworben: 3,1 Hektar an der Wemdinger Straße sind als künftiges Gewerbegebiet vorgesehen. Zum Zwecke der Innenstadtsanierung und -gestaltung wurde in Grundstücke in der Jahnstraße sowie an der Ecke Neuburger Straße/Raiffeisenstraße investiert.
Ferber blickte auch auf einige Ortsteile. „Das Feuerwehrgerätehaus in Weilheim ist bis auf die Innenarbeiten fertiggestellt.“ Auch die Tätigkeiten am dortigen Leichenhaus sind abgeschlossen. In Kölburg wurde die Sanierung des Dorfgrabens zu Ende gebracht sowie die Brücke an der Ortsverbindung Itzing-Unterbuch abgebrochen und durch einen Durchlass ersetzt.
Größere Maßnahmen stehen an
„Es kommen noch enorme Aufgaben auf uns zu“, meinte Ferber mit einem Blick auf anstehende größere Maßnahmen: Dachsanierung Rathaus, Umgestaltung Neuburger und Donauwörther Straße, Sanierung Kreuzwirt, Sanierung Hallenbad. „Auch diese Herausforderungen sind zu meistern, wenn wie bisher alle an einem Strang ziehen.“ In einem weiten Bogen bedankte sich Ferber „bei allen, die das ganze Jahr über wieder bereit waren, sich zu engagieren“. Dies betreffe aktive Vereinsmitglieder wie auch Mitarbeiter der Stadt sowie der verschiedensten Einrichtungen. An die Ratsmitglieder gerichtet: „Ich danke für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und dafür, dass Entscheidungen nicht nach Fraktionszugehörigkeit erfolgen, sondern mit Weitblick und ohne Polemik zum Wohle unserer liebenswerten Stadt getroffen wurden.“ Zum Ende wurde Ferber persönlich: „Da dies mein letzter Jahresrückblick als Bürgermeister ist, bedanke ich mich für die erfolgreiche Arbeit während meiner Zeit als Stadtrat und seit 1994 als Bürgermeister.“
Zweiter Bürgermeister Günther Pfefferer nutzte ein Gedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, um damit einen Blick auf das zu Ende gehende sowie das bevorstehende Jahr zu werfen. Dankesworte richtete er an Anton Ferber („Der Bürgermeister hat wieder viel geleistet und angeschoben“), die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie alle in der Kommune ehrenamtlich Tätigen. Bei seinen Stadtratskollegen bedankte sich Pfefferer für das „gemeinsame Miteinander“.
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