Sonntag, 19. Mai 2013

21. April 2012 12:08 Uhr

Wettbewerb

„Es hat viel Spaß gemacht“

Bierkönigin wurde Sabrina Ferber aus Monheim nicht, aber sie hat eine Menge erlebt Von Thomas Unflath

Fesche Kandidatinnen: Sabrina Ferber (Zweite von links) nahm am Finale zur Wahl der „Bayerischen Bierkönigin“ teil.
Foto: Bayerischer Brauerbund

Monheim/München Seit zwei Monaten drehte sich bei der Monheimerin Sabrina Ferber fast alles ums Bier. Die 24-Jährige gehörte zu den sieben Finalistinnen, die im Rennen um den Titel der „Bayerischen Bierkönigin“ waren. Bei der Entscheidung am Donnerstagabend in München fiel die Wahl zwar auf eine andere Kandidatin, trotzdem blickt Ferber überaus positiv auf die jüngsten Erlebnisse zurück.

Visagisten und Friseure kümmern sich um die Kandidatinnen

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Nach intensiven Wochen des „Wahlkampfs“ und vielen Werbeterminen stieg im berühmten Augustinerkeller das Finale. Bereits in den Mittagsstunden machte sich Sabrina Ferber – begleitet von ihren Eltern – in Richtung Landeshauptstadt auf. Visagisten und Friseure sorgten bei den sieben Finalistinnen für das richtige Styling. Mit ersten Trockenübungen wurden die Kandidatinnen auf die Herausforderungen des Abends eingestellt.

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Ottfried Fischer eine Podiumsrede, bevor Andrea Otto das Mikrofon übernahm. Für die Moderatorin hat Sabrina Ferber nur Lob parat: „Sie war wirklich sehr nett und hat uns allen geholfen.“ Nach der Vorstellungsrunde präsentierten sich die Bewerberinnen in einem Dirndl der Modedesignerin Lola Paltinger, die auch Mitglied der Jury war.

Danach mussten Biersorten am Geschmack erkannt werden. Dabei hatte die Monheimerin Glück: Sie kostete vergangene Woche erstmals ein Rauchbier aus Bamberg, eine oberfränkische Spezialität. Somit war es kein Problem, diese Aufgabe zu lösen. Eine weitere Frage drehte sich darum, weshalb Läufer nach dem München-Marathon Bier angeboten bekommen. Sabrina Ferber kannte die Antwort: „Alkoholfreies Weizen hat eine sehr isotonische Wirkung.“

Nach den absolvierten Vorstellungs- und Aufgabenrunden war Warten angesagt. „Wir saßen hinter der Bühne wie die Hühner auf der Stange.“ Das finale Resultat kam durch die Meinung der Jury, die Stimmen des Saalpublikums und das Internet-Voting zustande. Am Ende reichte es für die 24-Jährige Studentin nicht für einen Platz auf dem Podium. Ein Jahr lang darf sich Barbara Hostmann aus Garmisch-Partenkirchen mit dem Titel „Bayerische Bierkönigin“ schmücken.

„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, blickt Sabrina Ferber auf die vergangenen Wochen zurück. Durch die zahlreichen Termine konnte sie auch umfangreiche Medienerfahrung sammeln. „Ich durfte tolle Menschen kennenlernen und habe eine Menge über die Brau- und Bierkunst gelernt.“ Mit dem süßen Leben ist es aber nun wieder vorbei: Am Montag geht es zurück an die Nürnberger Hochschule, wo die Monheimerin Gesundheits- und Pflegemanagement studiert.

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