Familientherapeutin bei Frauenbund
Fünfstetten „Fair miteinander streiten – fair miteinander leben“ – unter diesem Motto stand das “Frauenfrühstück“, zu dem der Katholischen Frauenbund im Bezirk Wemding ins Pfarrheim nach Fünfstetten eingeladen hatte. 37 Frauen aus den vier Zweigvereinen Fünfstetten, Monheim, Wemding und Hainsfarth waren der Einladung gefolgt. Der Diözesanverband Eichstätt war mit Franziska Böhm und Hedy Frölich vertreten.
Frau Böhm las zum Anfang eine kurze Meditation aus dem „Kleinen Buch vom wahren Glück“ von Anselm Grün vor. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging die Familientherapeutin Johanna Lechner aus Neumarkt, selbst Mutter von zwei Söhnen, näher auf das Thema „Fair miteinander streiten – fair miteinander leben“ ein.
Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche des anderen
Unterschiedliche Meinungen gibt es in allen Beziehungen, sei es zwischen Ehepartnern, Geschwistern, Nachbarn oder am Arbeitsplatz und zwischen den Generationen. Früher waren zum Teil andere Werte wichtig als heute. Es wird diskutiert, Vorwürfe fliegen hin und her. Jeder denkt „ich habe recht“ und es wird meist vergessen oder übersehen, dass Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche des anderen auch bedenkenswert sind. Die Kunst, fair zu streiten besteht meist darin, sich selbst und den Anderen ernst zu nehmen und respektvoll zu behandeln, sagte die Referentin.
Frei nach dem Zitat „Hinter jedem Konflikt steht ein Traum, der verwirklicht werden möchte“ schickte sie die Teilnehmerinnen auf eine „Traumreise“. Jeder konnte darüber nachdenken, was ihm besonders wichtig ist und wie er im Alltag damit umgeht oder wie andere mit ihm umgehen.
Sie bat dann auch darum, sich mit anderen Teilnehmerinnen auszutauschen und frei darüber zu reden. So entstand eine rege Unterhaltung und jeder ging am Ende des „Frauenfrühstücks“ geistig und körperlich gestärkt nach Hause. (ekik)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren