Geld für Hilfsprojekte in Albanien und Pakistan in Donauwörth gesammelt


Donauwörth Es klingt paradox: Weil das Wetter so schön war, fand der neunte Münsterlauf in Donauwörth nicht den Zulauf wie im Vorjahr. „Wir sind trotzdem sehr zufrieden“, freuten sich die Organisatoren um Armin Furthmüller dennoch. 77 Läufer gingen an den Start und legten 381,8 Kilometer zurück.
Dekan Ottmar M. Kästle und Schirmherr Oberbürgermeister Armin Neudert begrüßten die Teilnehmer. Erneut war der Benefizveranstaltung der Pfarreiengemeinschaft Donauwörth die Sonne hold. Es war die neunte runde des Münsterlaufs. Die Umrundung des Münsters und die größere Runde in der Innenstadt seien ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität mit hilfsbedürftigen Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stünden, erklärte OB Neudert.
Start- und Sponsorengelder, aber auch Spenden kommen zwei konkreten Projekten zugute: Unterstützt werden damit finanziell, wie Dekan Kästle ausführte, die Arbeit von Schwester Christina im Norden Albaniens und der Ausbau eines Schulprojekts im asiatischen Pakistan. Mit dabei beim Start war uch Schwester Teresa, Priorin des Klosters Sankt Ursula und Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft. Sie hatte auf die Hilfsnot in Pakistan aufmerksam gemacht.
Sponsoren für den Lauf
Jedes Kind, das an dem Lauf teilnahm, suchte sich selbständig einen oder mehrere Sponsor(en). Die Kinder waren findig und machten Eltern, Großeltern, Nachbarn, Freunde und örtliche Unternehmen zu Sponsoren. Jede gelaufene Runde musste vom Sponsor mit einem freiwilligen Betrag für dei beiden Projekte belohnt werden. „Das Mitmachen steht im Vordergund, nicht die maximale Leistung“, hieß die Parole.
Maria Furthmüller, ausgestattet mit Erfahrungen vom Berlin-Marathon, nahm den Münsterlauf als Aufwärmtraining, hatte sie doch vor, einen Tag später beim Alb-Donau-Walking von Donauwörth nach Neuburg an der Donau mitzumachen.
Auf zwei unterschiedlichen Strecken konnten Erwachsene, Jugendliche, Kinder Senioren, Behinderte oder Laufgruppen mit der Not der benachteiligten Menschen solidarisch erklären. Besonders gut angenommen wurde auch in diesem Jahr die schöne Strecke vorbei an der Wörnitz.
Dekan Kästle, Oberbürgermeister Neudert mit seinen Bürgermeister Jörg Fischer und Maria Bauer machten sich mit auf den Weg. Die Organisatoren um Armin Furthmüller hatte am Start und Ziel beim Münster moderne Technik installiert, so dass die Teilnehmer am Ende gleich ihre Urkunde mitnehmen konnten.
Mit dabei waren 13 „gesponserte“ Betreute aus den Außenwohngruppen der Stiftung Sankt Johannes in Donauwörth. Zu einer Sondertrainingseinheit nutzten sieben „Taekwondol“ler des VSC Donauwörth den Münsterlauf. 304 Kilometer absolvierten die eilnehmer auf der „langen Strecke“, ums Münster (200 Meter) wurde 389 Runden zurückgelegt. Was am Ende für die beiden Hilfsprojekte bleibt, steht noch nicht fest, weil erst die Sponsorengelder abgerechnet werden müssen. Es wird aber wieder eine erkleckliche Summe werden, sind sich die Organistoren sicher. (bih)
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