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  3. Verwandtenaffäre: Schmid will Prozess verhindern

Verwandtenaffäre
25.07.2014

Schmid will Prozess verhindern

Nach der Verwandtenaffäre muss sich Georg Schmid nun wegen Betrug vor Gericht verantworten.
Foto: Manuel Wenzel

Georg Schmid muss sich wegen Betrug vor Gericht verantworten. Doch er ist überzeugt, sich korrekt verhalten zu haben. Was sagt die Spitze der Kreis-CSU?

Die Nachricht kam wohl nicht unerwartet, trotzdem war am Freitagmittag in der Landkreis-CSU keiner darauf vorbereitet, dass es eine neue, nicht unwesentliche Meldung in Sachen Georg Schmid geben würde. Der frühere Fraktionsvorsitzende der CSU im bayerischen Landtag, Georg Schmid, ist wegen Betruges angeklagt. Der genaue Vorwurf: Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in 262 Fällen sowie Steuerhinterziehung in 59 Fällen. Seiner Frau werden Beihilfe und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Es geht laut Staatsanwaltschaft um eine Summe von insgesamt 340000 Euro.

Georg Schmid selbst will sich zur Sache nicht äußern. Sein Augsburger Anwalt, Nikolaus Fackler, erklärte nach Rücksprache mit seinem Mandanten in einer ersten Stellungnahme,dass er nach wie vor der Überzeugung sei, dass sich Georg Schmid und seine Ehefrau insgesamt korrekt verhalten hätten. Er werde einen Antrag auf Nichteröffnung des Hauptverfahrens stellen, zumal er der Ansicht sei, dass die Staatsanwaltschaft wichtige sozialversicherungsrechtliche Aspekte bei der Anklageerhebung nicht genügend berücksichtigt habe.

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