Beate Michel übernimmt in Monheim das StadtAktivManagement. Aktion am Kreuzwirt ist erstes Vorhaben

Monheim In den vergangenen Jahren wurde von der Stadt Monheim viel unternommen, um die Innenstadt zu erhalten und attraktiver zu machen. Zur weiteren Unterstützung dieses Prozesses ist es nun gelungen, ein StadtAktivManagement zu installieren. Diese Tätigkeit hat Beate Michel übernommen.
Das StadtAktivManagement startete bereits zum 15. September und wird von der Regierung von Schwaben (Städtebauförderung) unterstützt, Zustimmung durch die Kommune gab es durch einen Beschluss des Stadtrats. Beate Michel ist zweimal wöchentlich im Rathaus anwesend und wird als StadtAktivManagerin bei allen anstehenden Maßnahmen eine Schnittstellenfunktion zwischen Stadtverwaltung, beteiligten Planern sowie privaten oder gewerblichen Akteuren einnehmen.
Ihre vornehmliche Aufgabe besteht darin, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu fördern und damit zur Optimierung aktueller und zukünftiger Planungsprozesse beizutragen.
Wohin die Entwicklung Monheims gehen soll, wurde bereits 2002 unter Beteiligung der Bevölkerung in Form eines Leitbilds zur zukünftigen Stadtentwicklung erarbeitet. Nicht zuletzt durch den Kauf des leer stehenden ehemaligen Gasthofs Zum goldenen Kreuz und die angestrebte Umnutzung als Haus der Monheimer Vereine konnte im vergangenen Jahr die Aufnahme der Stadt in das Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erreicht werden.
Positive Effekte für die Innenstadt
„Noch stärker als bislang müssen Stadt und private Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, sich aktiv einbringen und beteiligen“, betonen Beate Michel und Bürgermeister Anton Ferber. Je mehr dies gelinge, umso größer seien die Chancen positiver Effekte für die Innenstadt.
Die erste Aktion des neuen StadtAktivManagements ist gleich ein richtiger Blickfang. Der bereits erwähnte frühere Kreuzwirt sowie das benachbarte Schindlerhaus präsentieren sich derzeit als großer Adventskalender der Monheimer Vereine. Diese bekunden damit ihr Interesse an der zügigen Verwirklichung des Projektes. Wollen doch viele von ihnen zukünftig eine neue Heimat im geplanten „Haus der Vereine“ finden. Mit Engagement und viel Phantasie sind fast alle Ortsvereine in die Aktion eingestiegen und gestalteten die verschiedenen Fenster. Diese werden seit 1. Dezember täglich geöffnet und die Bevölkerung kann gespannt verfolgen, was dahinter zum Vorschein kommt.
Auch die Geschäftswelt beteiligt sich mit dem Gewerbeverband ProGeMo am Adventskalender. Die vorweihnachtliche Losaktion als „Dankeschön“ für die Kunden ist in diesem Jahr mit einem Lösungswort verbunden. Die dazu benötigten Buchstaben sind täglich in den geöffneten Fenstern des Adventskalenders zu finden. Beim Weihnachtsmarkt am vierten Adventswochenende werden unter den eingereichten richtigen Lösungen attraktive Preise verlost. (unf)
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