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19. Januar 2012 12:11 Uhr

Sanierung

Harburger Straße wird zur Baustelle

Staatliches Bauamt stellte Pläne für die Maßnahme vor Von Thomas Unflath

Wemding Ab März kommen auf die Bewohner Wemdings Einschränkungen zu. Die Harburger Straße (Staatsstraße 2384) wird über mehrere Monate zunächst teilweise und später komplett gesperrt und von Grund auf saniert. Bei einer gut besuchten Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus berichtete Bernd Hager vom Staatlichen Bauamt Augsburg den Anwohnern über die bevorstehenden Maßnahmen.

Ein „wichtiges Projekt für Stadt und Anwohner“ nannte Bürgermeister Martin Drexler das Vorhaben. Er betonte, dass vom Stadtrat noch keine Beschlüsse zu dieser Maßnahme verabschiedet wurden, da man zunächst die Infoveranstaltung abwarten wollte. Mögliche Ideen und Vorschläge der Anwohner könnten in die Pläne eingebaut werden.

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Bernd Hager verdeutlichte, dass aufgrund der schlechten Substanz der Harburger Straße nur ein kompletter Vollausbau mit frostsicherem Unterbau sinnvoll ist. „Eine einfache Sanierung ist nicht möglich.“ Für den Straßenausbau sind Kosten von 650000 Euro vorgesehen.

Auch die Stadt Wemding wird die Baumaßnahme nutzen, um tätig zu werden – und zwar schon im Vorfeld (siehe Infokasten). Die Maßnahme des Staatlichen Bauamts wird in zwei Abschnitten umgesetzt, die jeweils zweieinhalb Monate dauern sollen. Zunächst geht es ab Anfang Juni um den Bereich von der Klosteranlage bis zur Kreuzung an der Bürgermeister-Ritter-Straße (Norma-Supermarkt). Nach Fertigstellung dieses Teils wird der weitere Abschnitt bis zur Abzweigung in die St.-Gundekar-Straße (vor der früheren Sprachheilschule) angegangen. „Wenn alles im Zeitplan bleibt, sind wir bis Ende Oktober fertig“, informierte Hager. Der Bauoberrat zeigte auch die angedachten Verkehrsführungen für die Dauer der Baustelle auf.

Der 700 Meter lange Straßenabschnitt wird im Zuge des Neubaus von 7 auf 6,50 Meter verschmälert. Dadurch soll gewährleistet sein, dass die Gehwege die erforderliche Mindestbreite von 1,50 Metern haben. Hager konnte die Anwohner dahin gehend beruhigen, dass jeder direkt betroffene Bürger während der Bauphase sein Grundstück erreichen kann.

Anwohner melden sich zu Wort

In der ausführlichen Diskussionsrunde meldeten sich mehrere Anwohner mit ihren meist persönlichen Anliegen an den Vertreter des Bauamts sowie die lokalen Politiker zu Wort. Dabei ging es unter anderem um bessere Bordsteinabsenkungen, damit Eltern mit Kinderwägen sowie Rollstuhlfahrer weniger Probleme haben.

Zudem tauchte die „berechtigte Frage“ (Hager) auf, warum die Straße vom Freistaat nicht bis zum Ortsende saniert wird. Der Bauoberrat führte hier rein finanzielle Gründe an. „Aber wir lassen diesen Bereich nicht aus den Augen.“ Eine Erneuerung des 500 Meter langen Abschnitts werde mittelfristig kommen müssen.

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