Montag, 23. Oktober 2017

28. August 2017 07:10 Uhr

Politik

Herrmann: Vorbild Donau-Ries-Kreis

Der Bayerische Innenminister ist zu Gast in Mertingen. In der Alten Brauerei spricht er über den Landkreis und aktuelle Wahlkampfthemen. Welche Pläne er für die Region hat.

i

Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange, Landrat Stefan Rößle, Staatsminister Joachim Herrmann, Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler und Mertingens Bürgermeister Albert Lohner (von links) begehen das Brauereigelände in Mertingen.

Viele Gäste essen gerade zu Mittag, als eine Menschengruppe durch die Räume der Alten Brauerei in Mertingen schreitet. An deren Spitze läuft der Bayerische Innenminister und CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann. „Guten Appetit“, ruft er den Gästen zu. Der Besuch des „politischen Schwergewichtes“, wie ihn Mertingens Bürgermeister Albert Lohner bezeichnet, lockt zahlreiche Interessierte in die Kommune.

„Die sehr gute Zusammenarbeit“ mit Bundestagsabgeordnetem Ulrich Lange habe den Besuch ermöglicht. Da in Herrmanns Aufgabenbereich nicht nur der Bereich der Sicherheit fällt, geht er zunächst auf die Errungenschaften in Sachen Verkehr ein. „Jahrelang wurde beim Thema Fernstraßen immer gejammert, aber Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Ulrich Lange haben viel erreicht“, betont der Spitzenkandidat. „Wenn ich mir die Bundesstraßen 2, 16 und 25 ansehe, dann merkt man, dass in Bayern Geld verbaut wird“, sagt er weiter.

ANZEIGE

Und damit sei noch nicht Schluss: Auch die Ortsumgehungen Tapfheim und Möttingen sowie der Ausbau der B25 stünden auf der Agenda. „Wir hoffen, dass wir dieses Projekt noch 2017 angehen können“, stellt Herrmann in Aussicht. „Neue Straßen garantieren zwar nicht gleich neue Arbeitsplätze, aber wenn die Infrastruktur nicht auf dem aktuellsten Stand ist, dann ist das ein Hindernis“, begründet er, weshalb ihm das Thema so wichtig ist.

Entwicklung in der Region phänomenal

Auch sonst ist der Innenminister voll des Lobes für den Landkreis Donau-Ries: „Wir nehmen nicht nur den barrierefreien Ausbau weiterer Haltstellen in Angriff, sondern wollen den Schienenverkehr weiter ausbauen.“ Ohnehin sei die Entwicklung in der Region phänomenal, die Arbeitslosenquote liege mit 1,9 Prozent sowohl deutlich unter dem Durchschnitt der Bundesrepublik als auch unter der bayernweiten Quote.

Natürlich handelt es sich bei dem politischen Weißwurstfrühschoppen in Mertingen um einen CSU-Wahlkampfauftritt. Deshalb geht Herrmann auch auf überregionale Themen ein. Unter anderem setzt er sich lautstark dafür ein, den Länderfinanzausgleich für Bayern herabzusenken, junge Familien zu fördern, mittelständische Betriebe steuerlich zu entlasten und „jedes einzelne Anwesen in Bayern“ mit einem schnellen Internetzugang auszustatten, sonst gebe es für ländliche Regionen keine Zukunftschancen.

Seine Hauptaufgabe, die innere Sicherheit, bringt im Vorfeld Ulrich Lange zur Sprache. Denn beim Empfang durch die Blaskapelle liegen auch zahlreiche Sheriff-Hüte bereit. „Die Kopfbedeckungen sind ein Zeichen dafür, dass dieser Mann für Sicherheitsgarantie steht. Er duldet null Toleranz gegenüber Gewalt und Terror“, lobt Lange den hochrangigen Besucher.

Spezielles Ambiente in Mertingen

Die Wahl Mertingens als Austragungsort sei gefallen, da auf dem Brauereigelände ein ganz spezielles Ambiente herrsche, so der Bundestagsabgeordnete. „Zudem liegt die Kommune in unmittelbarer Nähe zum Landkreis Dillingen, mit dem wir einen gemeinsamen Wahlkreis bilden. Außerdem ist der CSU-Ortsverband gut und aktiv“, erklärt Lange weiter.

Auch Bürgermeister Albert Lohner freut sich sichtlich über den Besuch des Bayerischen Innenministers: „Es ist eine Ehre, Gastgeber sein zu dürfen – und dies sind wir gerne.“ Deshalb lässt er es sich nicht nehmen, in seiner Rede Herrmann die Kommune vorzustellen. Darin bedankt er sich für die Hilfe aus der Städtebauförderung und hofft „auf weitere Unterstützung“. Zu den weiteren Gästen zählen unter anderem Landrat Stefan Rößle, Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler sowie der Dillinger Listenkandidat Gerhard Kaltner.

Abschließend trägt sich der Staatsminister ins Ehrenbuch Mertingens ein und wird mit einem Molkerei-Korb und einem Wein wieder verabschiedet.

i

Ihr Wetter in Donauwörth
23.10.1723.10.1724.10.1725.10.17
Wetter Unwetter
                                                Wetter
                                                Regenschauer
	                                            Wetter
	                                            wolkig
                                                Wetter
                                                wolkig
Unwetter7 C | 10 C
8 C | 14 C
7 C | 17 C
Das Wetter aus Ihrer Region
Nachrichten in Ihrer Region
Augsburger Allgemeine Aichacher Nachrichten Augsburger Allgemeine Donau Zeitung Donauwörther Zeitung Friedberger Allgemeine Günzburger Zeitung Illertisser Zeitung Landsberger Tagblatt Mindelheimer Zeitung Mittewlschwäbische Nachrichten Neu-Ulmer Zeitung Neuburger Rundschau Rieser Nachrichten Schwabmünchner Allgemeine Wertinger Zeitung
Fussball-Tippspiel Donauwörth

Ein Artikel von
Fabian Kluge

Günter Holland Journalistenschule
Ressort: Volontär



Alle Infos zum Messenger-Dienst
Bauen + Wohnen

Unternehmen aus der Region

Partnersuche