Sonntag, 19. November 2017

14. November 2017 17:30 Uhr

Landkreis

In der Region leben viele potenzielle Lebensretter

Im Donau-Ries-Kreis lässt sich mehr als jeder Zehnte, der dazu in der Lage ist, Blut abzapfen. Besonders treue Spender hat das Rote Kreuz nun geehrt.

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Die Bewohner des Donau-Ries-Kreises sind – was die Bereitschaft zum Retten von Leben anbelangt – in Schwaben weiter Spitze. Das wurde bei einem Ehrungsabend des Bayerischen Rote Kreuz (BRK) für 186 treue Blutspender bekannt. Im Rahmen einer Feier in Wemding würdigte das BRK potenzielle Lebensretter, die bereits 50-, 75-, 100-, 125- oder sogar 150-mal Blut gespendet haben. Bei dieser Gelegenheit wurden auch einige erfreuliche Zahlen aus dem Landkreis zu diesem Thema bekannt.

Franz Oppel, Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Nordschwaben und Kreisgeschäftsführer Arthur Lettenbauer zeichneten die fleißigen Spender aus. Oppel machte auf das beachtliche Engagement und die selbstlose Nächstenliebe bei jeder Blutspende aufmerksam und bedankte sich bei den Anwesenden. Oppel lobte die Spender, die sich trotz der Hektik des Alltags Zeit genommen hätten, „wie Pioniere voranzugehen“. Mit ihrer unentgeltlichen Blutspende engagierten sie sich, um Menschen zu helfen, die sie nicht einmal persönlich kennen. Die Bezeichnung „Lebensretter“ sei in diesem Zusammenhang „keine leere Worthülse, sondern eine Motivation für die Spender“, so Franz Oppel. Auch den vielen Helfern sprach er seinen Dank aus: „Durch ihre Leistungen tragen sie wesentlich dazu bei, dass die Termine reibungslos ablaufen und so gut angenommen werden.“

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Besondere Auszeichnung für Klaus Merker

Vergangenes Jahr spendeten im Donau-Ries-Kreis an 94 Blutspende-Tagen durchschnittlich 111 Frauen und Männer pro Termin ihr Blut, um es kranken Menschen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Unter den Spendern befanden sich 514 Personen, die erstmals dabei waren. Mit einem Spender-Anteil von 10,7 Prozent an dem Teil der Bevölkerung, der dafür in Frage kommt, verbesserte sich der BRK-Kreisverband in Bayern um einen Platz auf Rang sieben. Schwabenweit bleibt der Landkreis an der Spitze.

Hohe Anerkennung gab es auch für das überdurchschnittliche Engagement von Klaus Merker. Er trat 1973 der Bereitschaft Nördlingen bei und war von 1976 an zwölf Jahre stellvertretender Kolonnenführer. Im Anschluss daran übernahm er das Amt des Kreiskolonnenführers, das er – so wurde nun gelobt – stets mit hoher Zuverlässigkeit und großem Pflichtbewusstsein ausübte. Bis vor Kurzem betreute Merker die Spender in Nördlingen, Wallerstein, Deiningen, Marktoffingen und Amerdingen.

Auch wenn er nun ehrenamtlich etwas kürzer tritt, ist Merker immer noch Vertreter des BRK im Seniorenbeirat Nördlingen. Bei der Veranstaltung in Wemding dankten ihm die BRK-Verantwortlichen für seine „großartige jahrzehntelange Unterstützung“ mit einer Urkunde und der Ehrenplakette in Gold des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes.

An der Veranstaltung nahmen auch der Zweite Bürgermeister von Wemding, Johann Roßkopf, Lorenz Akermann (Dritter Bürgermeisters Monheim), Susanne von Brand (Blutspendedienst) sowie viele ehrenamtliche Helfer teil. Mit einem Abendessen klang der Ehrungsabend aus. (dz)

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