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21. Mai 2010 19:35 Uhr

Indianergeheul, Traumfänger und Lagerfeuerromantik

Donauwörth Für die Kinder des Waldkindergartens Donauwörth war es ein ganz besonderes Ereignis, auf das sie sich schon lange gefreut hatten. Endlich konnten sie Gäste in "ihrem" Wald begrüßen.

Vielerlei geboten war beim Tag der offenen Tür des Donauwörther Waldkindergartens, der sich im Stadtwald befindet. Foto: privat
Foto: privat

Diese staunten nicht schlecht, denn der Weg durch den Stadtwald hatte sich in eine Fotogalerie mit Schnappschüssen aus dem Kindergartenalltag verwandelt. Vorbei an informativen Schautafeln über die pädagogische Arbeit im Wald gelangten die zahlreichen Besucher zum Bauwagenplatz, wo sie von einem bunt geschmückten Maibaum und einem großen Naturmandala auf dem Waldboden erwartet wurden. Im Bauwagen waren verschiedenste Basteleien der "Waldbären" zu bewundern. Außerdem konnten sich hier kleine und große Indianer aus Zweigen, Federn, Schneckenhäusern, Zapfen und Perlen ihre ganz persönlichen Traumfänger basteln, nach Herzenslust malen, bauen oder buddeln. Gerne erforschten die Kinder auch den Inhalt der aufgehängten Fühlsäckchen.

Auf ihrem weiteren Weg durch den Wald gelangten die Besucher zum Bachplatz, wo in einer original mongolischen Jurte am Lagerfeuer Stockbrot und Würstchen gegrillt wurden. Zudem konnte man sich hier eine leckere Suppe und eine Vielzahl an Kuchen und Getränken schmecken lassen. Auch am Bach war einiges geboten. Kletterbegeisterte konnten sich in einem riesigen Spinnennetz aus Seilen hangelnd ihren Weg bahnen. Besonders Mutige glitten in luftiger Höhe an einer Seilbahn über das tiefe Bachbett. In der Holzwerkstatt wurde eifrig Holz für Fahrzeuge und Schiffe gesägt und zusammengenagelt.

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Besondere Atmosphäre

Ein weiteres Highlight an diesem Tag durften Kinder wie Erwachsene im Indianerlager erleben, wo eine spannende Indianergeschichte anschaulich erzählt wurde. Lebendig wurde diese Geschichte durch die vielen kleinen Indianer mit Kriegsbemalung und Kopfschmuck, die wildes Indianergeheul durch den Wald hallen ließen oder laut singend und trommelnd im Kreis tanzten. Großen Anklang bei den Besuchern fanden auch die Führungen durch das Revier der Waldbären.

Oberbürgermeister Armin Neudert ließ sich ebenfalls von der besonderen Atmosphäre des Waldes verzaubern und drückte seine Anerkennung für die gelungene Veranstaltung aus. Kerstin Henke, die Vorsitzende des Trägervereins "Donauwörther Waldbären" freute sich über das rege Interesse und die zahlreichen Gespräche mit den Besuchern. So lautete das Resümee des Tages der offenen Tür von Erzieher Tobias Kolb, auch im Namen des gesamten Erzieherteams, wie folgt: "Der Tag der offenen Tür war dank des großen Engagements der Eltern und der Vorstandschaft ein überaus gelungenes Fest." (pm)

Informationen zu den Waldbären bei Kerstin Henke unter der Telefonnummer 09 06/9 99 01 02 oder auf der Homepage unter www.waldkindergarten-donauwoerth.de.

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