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11. März 2010 10:35 Uhr

Investition in Jugendarbeit lohnt sich

Niederschönenfeld 37 Jugendverbände, 250 Ortsgruppen und 1000 aktive Jugendleiter im Landkreis - das sind die Fakten. Dass der Kreisjugendring (KJR) Donau-Ries aber wesentlich mehr ist, als nur Zahlen, das zeigte sich bei der Vollversammlung im Bürgerhaus Niederschönenfeld.

Bürgermeister und Gastgeber Peter Mahl zeigte sich geehrt über die Wahl des Veranstaltungsortes. Mit einem Verweis darauf, dass das momentane Durchschnittsalter der Insassen der JVA Niederschönenfeld bei 24,3 Jahren liege, hob er die immense gesellschaftliche Bedeutung von Jugendarbeit hervor. Lobende Worte fand Landrat Stefan Rößle: Vor allem das Umweltprojekt Mäkki, die U-18-Wahl im September 2009 und das vielseitige Ferienprogramm des KJR zeigten, dass sich Investition in die Jugendarbeit lohne.

Zuschuss aufstocken

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So werde er sich für eine Aufstockung des finanziellen Zuschusses um weitere 10 000 Euro stark machen, denn "der Landkreis steht hinter der Jugendarbeit".

Eine Bestätigung für die geleistete Arbeit waren auch die Ergebnisse der Vorstandswahl: Thomas Krepkowski wurde als Vorsitzender ebenso in seinem Amt bestätigt wie die Beisitzer Bernd Seitz, Ralf Fischer, Christian Heinecker, Nina Burger, Christian Koch und Michael Janz. Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden bleibt bis zur Herbstversammlung 2010 unbesetzt, da Alexandra Hadinger das Amt aus beruflichen Gründen niederlegen musste.

Weitere Verstärkung erhält das Vorstandsteam durch die neu gewählte Beisitzerin Christina Biehle, die sich als Assistentin in einer Donauwörther Anwaltskanzlei besonders auf Vereinsrecht spezialisiert hat. Außerdem wurden Heinrich Kopriwa, Marianne Ganzenmüller-Seiler, Manfred Oppenweiler und Johann Natzer als Einzelpersönlichkeiten gewählt. Sparkassendirektor Natzer bedankte sich bei den anwesenden Vereinsvorständen und erklärte die Bereitschaft, der lokalen Jugendarbeit auch zukünftig finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Einige Ausgaben

Diese wird der KJR Donau-Ries im Jahr 2010 auch gut gebrauchen können. Nach einem Unfall hatte der alte Kleinbus einen Totalschaden und soll ersetzt werden, außerdem stehen Umbaumaßnahmen am Jugendzeltplatz Tapfheim an. Zusätzlich erhofft sich der KJR eine bessere Auslastung und sinkende Energiekosten beim Jugendtagungshaus Schloss Reimlingen.

Weitere Zukunftspläne stellte Monika Seiler als kommunale Jugendpflegerin des Landratsamts vor: Im Rahmen der Jugendhilfeplanung soll eine Art roter Faden für die Jugendarbeit erarbeitet werden. Dafür ist im Jahr 2010 eine breit angelegte Befragung von Schülern geplant. (birk) »Seite 32

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