Rain-Gempfing Bei der Hauptversammlung der Interessengemeinschaft Rainer Winkel (IGRW), die im Gempfinger Pfarrhof stattfand, entwickelte sich von Anfang an eine humorvolle Stimmung. Johannes Geier, zwei Jahre lang "nur" zweiter Vorsitzender, weil er das Amt des Vorsitzenden Monika Maier-Schweizer anvertraut hatte, ließ bei seinem ausführlichen Rückblick und der mit handfesten Ideen gespickten Vorschau keine Zweifel aufkommen, dass er wieder bereit ist, die Geschicke des Vereins zu leiten.

Überwältigende Mehrheit
So kam es dann auch: Mit überwältigender Mehrheit wurde der Gründer und Ideengeber der IGRW bei der schriftlich durchgeführten Wahl an die Spitze gewählt. Auch die anderen Vorstandsmitglieder und die von einem auf acht Beisitzer erweiterte Vorstandschaft erhielten uneingeschränkt das Vertrauen der Anwesenden.
Neu ist, dass die vier Mitglieder des Arbeitskreises Kultur, Claudia Holata, Centa Koller, Dora Lehenberger und Edith Schreier als Beisitzer der Vorstandschaft angehören. Eine zweite, ebenfalls einstimmig befürwortete Satzungsänderung sieht vor, dass Mitgliedern des Vorstands eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 500 Euro im Jahr gewährt werden kann. Bei der Begrüßung bedankte sich Hans Geier bei Erich Hofgärtner, dem Vorsitzenden des Fördervereins Gempfinger Pfarrhof, für die Gastfreundschaft.
In seinem Jahresbericht erinnerte Vorstand Geier an den Besuch der "Sieben Stämme" in Klosterzimmern im April 2009. "Das war wirklich ein Erlebnis, als wir in eine andere Welt eintauchten", berichtete er. Der große Aktionstag im Rahmen der Rainer Gartenschau am 15. August habe der Öffentlichkeit vor Augen geführt, "dass wir nach wie vor fähig sind, alle Register zu ziehen", wie die Überschrift des damaligen Zeitungsartikels gelautet habe. Über 50 Gruppen oder Einzelpersonen mit insgesamt an die 300 Personen bereiteten den vielen Besuchern auf dem Gartenschaugelände ein interessantes kulturelles Ereignis", erklärte Johann Geier.
Bemerkenswert war zudem seiner Meinung nach, dass die Künstler und Mitwirkenden nicht nur aus dem Bereich des früheren Amtsgerichtsbezirks Rain stammten - damals war auch der Begriff "Rainer Winkel" entstanden, sondern bis aus Mertingen, Donauwörth, Bertoldsheim, Ingolstadt, Augsburg und sogar München kamen.
"Diese Leute sind zumeist hier aufgewachsen und besuchen gerne wieder einmal ihre alte Heimat, was uns natürlich sehr freut", so Geier, der noch einmal besonders Wilfried "Wim" Lange, dem unermüdlichen Motor der IGRW, dankte.
Dreikönigstreffen
Ein besonderes Ereignis sei auch die Heirat von Schriftführer Florian Arloth gewesen. "Da haben wir auf dem Rainer Rathausplatz nicht nur ein Geschenk überreicht, sondern auch eigens gedichtete Lieder gesungen", berichtete Geier. Er hob zudem das Dreikönigstreffen in seinem Haus in Bergendorf und die Winterwanderung von Wiesenbach nach Ebenried im Februar hervor. Für dieses Jahr 2010 gibt es schon einige konkrete Pläne, so zum Beispiel "Werkstattkonzerte" vom 23. bis 25. April im Betrieb "Raumausstattung Dükkanci und Restauration Gschrey" in der Münchner Straße in Rain und "Künstliches Dorf Gempfing - 10 Jahre danach" Mitte Juni. (ma)
Weitere Informationen über Ereignisse der Vergangenheit und Veranstaltungen 2010 auf der Homepage der IG Rainer Winkel unter
www.igrw.de
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