Dienstag, 25. April 2017

07. April 2017 00:36 Uhr

Literatur

Liebe, Mord und Medizin

Der Autorenclub Donauwörth las für den Günzburger Autoren-Verein. Eine Begegnung, die sich nun wiederholen soll

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Die Donauwörther Journalistin Petra Plaum (links) liest aus ihren Kurzgeschichten „Ehrlich wartet am längsten“, während ihre Kollegen zuhören.
Foto: Harald Metz

Der Vorsitzende des Günzburger Literatur- und Autoren-Vereins, Manfred Enderle, hatte eingeladen – und der Autorenclub Donau-Ries sagte zu. So trafen jetzt Schreibende aus beiden Kreisen und ihr Publikum zusammen. „Wir fangen mit Mord an und hören mit Krankheit auf“, fasste Helga Schäferling, die aus Donauwörth stammende Autorin vieler beliebter Aphorismen, das Programm des Abends zusammen.

„Mord“ bezog sich auf Günter Schäfers gerade veröffentlichten neuen Krimi „Drohnenflug“. Der Reimlinger Schriftsteller entführte darin sein Publikum in eine Welt voller Niedertracht und Spannung. Danach ergriff Manfred Wiedemann aus Asbach-Bäumenheim das Wort: In seiner Passage aus seinem neuen Buch „Spätes Glück in Kanada – Die Beichte – Kindheit eines Optimisten“ ging es unter anderem um die Frage der Berufung zum Pfarrer und die Macht der heimlichen Liebe, die den Geistlichen in einen inneren Zwiespalt bringt.

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Lustig wurde es danach mit Petra Plaums Kurzgeschichte „Ehrlich wartet am längsten“. Die Donauwörther Journalistin hat diesen Text über eine Patientin, die alle anderen aus dem Wartezimmer ihres Frauenarztes herausmobbt, für die Anthologie „Wahnsinn Wartezimmer“ geschrieben (Herausgeberinnen: Heike Abidi und Anja Koeseling).

Harald Metz aus Fünfstetten schloss sich an. Er stellte sein Buch „Weißer Sperling – Schwarzer Mann“ den schreibenden Kollegen und dem Publikum vor. Sie alle verfolgten die Lebenserinnerungen seiner 1926 im oberschlesischen Oberglogau geborenen Mutter Otty Metz gebannt. Helga Schäferling rundete das Programm schließlich mit einigen ebenso warmherzigen wie weisen Aphorismen ab.

Die anschließenden Gespräche zeigten dann, dass der Wunsch, gemeinsam statt einsam zu schreiben, offenbar verbindet: Die Chemie zwischen den Mitgliedern des Günzburger Vereins und den Mitgliedern des Donauwörther Clubs stimmte. Und so ergaben sich noch lange angeregte Unterhaltungen.

Jeder Donauwörther Gast durfte sich über ein Exemplar „Anthologie 2011. Gedichte und Geschichten“ freuen, die der Günzburger Literatur- und Autoren-Verein ihm schenkte. Am Montag, 24. April, um 19 Uhr steht dann der Gegenbesuch der Günzburger Autorinnen und Autoren in Donauwörth an – verbunden mit einer Lesung im Goldenen Hirschen in Donauwörth, auf die sich alle Beteiligten schon jetzt freuen. (metz)

Wer beim Günzburger Verein vorbeischauen möchte, kann das immer am letzten Dienstag des Monats um 19 Uhr im Poseidon in Günzburg tun.

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