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23. Januar 2008 20:30 Uhr

Lokalpolitiker sollen die Notbremse ziehen

Donauwörth/Kaisheim (pm) - l Nach den neuesten Veröffentlichungen der Genmais-Anbauflächen für 2008 durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist auch im Landkreis Donau-Ries eine Fläche von 3750 Quadratmetern für den Anbau von gentechnisch verändertem Mais geplant. In Kaisheim wird dann auf zwei Feldern Genmais Mon 810 ausgesät.

Der Kreisvorsitzende der ökologisch-demokratischen Partei, Johannes Thum, appelliert in einer Pressemitteilung an alle lokalen Politiker, jetzt endlich die Notbremse zu ziehen und der Staatsregierung sowie insbesondere dem Landwirtschaftsminister Horst Seehofer ins Gewissen zu reden. "Nicht nur die Biobauern und Imker, sondern auch viele gentechnik-kritische, konventionell wirtschaftende Landwirte stehen vor der Vernichtung ihrer Existenz."

Wenn verstärkt genveränderte Organismen ausgebracht würden, könne auch der gutwilligste und sorgfältig arbeitende Landwirt eine Verschmutzung seiner Ernte mit genmanipuliertem Material nicht mehr verhindern, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Nach Ansicht der ödp führt die Ausbringung genveränderter Organismen (GVO) "zu unabsehbaren und nicht rückholbaren Folgen".

info@oedp-Donau-Ries.de

Informationsquelle Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: www.bvl.bund.de

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