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07. Februar 2012 11:49 Uhr

Mertingen

Mertingerin schreibt Liebesroman

Andrea Beetz liest in Mertingen aus ihrem Romandebüt. Die Mertinger Autorin gibt wertvolle Informationen über das eigene Buch Von Petra Plaum

Was passiert, wenn eine junge Arzthelferin ihrem Feind aus Kindertagen Unterschlupf gewähren muss? Mögliche Antworten gibt es in Andrea Beetz´ Erstling „Bei Landung Liebe“. Die Mertingerin las in der Gemeindebücherei ihres Heimatortes aus ihrem Roman.
Foto: Plaum

Von Petra Plaum

Mertingen Muss es in Liebesromanen immer um Superhelden und Models gehen? Träumt jeder Autor vom Bestsellerstatus? Und braucht es viel Geld, um Bücher zu verschenken? Auf Andrea Beetz’ Lesung in der Mertinger Gemeindebücherei lautete die Antwort dreimal: „Nein!“

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Die Büchereileiterinnen Conni Mair und Heike Minnich hatten eingeladen, und Andrea Beetz zeigte sich bei der Präsentation ihres Romandebüts „Bei Landung Liebe“ recht aufgeregt. Schließlich war es die erste Lesung der jungen Mama und Arzthelferin vor größerem Publikum. Doch die Geschichte um die Arzthelferin Isa und ihren neuen WG-Genossen Ryan, der als Teenie Isas Feind war, unterhielt die Zuhörer bestens. Die Offenheit, mit der Andrea Beetz über das Schreiben und die Verlagssuche redete, kam ebenfalls an.

Nicht auf die Tricks hereinfallen

„Vor drei Jahren habe ich mit dem Buch angefangen“, verriet sie. „Mal schrieb ich, wenn mein Mann und mein Sohn beim Sport waren, mal stand ich um 5.30 Uhr auf“. Ihr Ziel dabei: „Eine Liebesgeschichte mit ganz normalen Leuten, aus dem echten Leben erzählen. So, dass man keinen Schmalztopf drunterstellen muss.“

Darum besitzen die männlichen Helden keine Millionen und die weibliche Heldin ist Arzthelferin, wie Andrea Beetz selbst. Mertingen selbst kommt im Roman nicht vor - dafür bayerisches Bier und amerikanische Strände, freche Dialoge und heiße Küsse. Anderen Neu-Autoren legte Andrea Beetz Geduld, ein gutes Rechtschreibprogramm, fachkundige Testleser und Aufmerksamkeit bei der Verlagssuche ans Herz. „Auf Druckkostenzuschuss-Verlage, also Verlage, die Geld von den Autoren nehmen, darf man nicht hereinfallen“, warnte sie.

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