Montag, 27. März 2017

22. November 2016 07:30 Uhr

Marxheim

Pfiffige Ideen direkt vom Hof

Direktvermarkter stellen sich in einer neuen Broschüre „Frisch aus der Region“ vor. Es gibt jede Menge innovative Angebote

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Gemüsekisten und andere Angebote mehr gehören zu den Ideen, mit denen Direktvermarkter arbeiten.
Foto: Silvio Wyszengrad

„Frisch aus der Region“ ist das Schlagwort, unter dem sich Direktvermarkter aus Marxheim, Rain und der Umgebung gemeinsam präsentieren. Die gleichnamige Broschüre, die es jetzt in erweiterter Form gibt, stellt alle vor, die diesem Zusammenschluss angehören. Persönlich haben sie sich jetzt im Rahmen der Jahresversammlung des Bunds Naturschutz vorgestellt. Anlass war die Veröffentlichung der erweiterten Broschüre „Frisch aus der Region“. Die Direktvermarkter aus Donauwörth, Tapfheim, Mertingen und Umgebung werden bei einer weiteren Aktion des Bund Naturschutzes vorgestellt.

Die regionalen Direktvermarkter haben pfiffige Ideen entwickelt, um den Wünschen und Lebensgewohnheiten ihrer Kunden gerecht zu werden. So bietet der Demeter Hof Funk aus Oberndorf schon seit Jahren die „soziale Gemüsekiste“ an. Der Kunde kann anstatt mit Geld zu bezahlen das Gemüse durch seine Arbeitsleistung erwerben. Außerdem plant die Familie Funk zukünftig auch Suppen, Gemüse und Obst einzumachen und den Kunden regionale, biologische und fertige Produkte anzubieten.

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Der Bioland Hof Hafner, Feldheim, bietet ebenfalls schon seit Jahren eine Milchzapfstelle an, an der man zu jeder Tages- und Nachtzeit frische Milch holen kann. Rindfleisch und Käse kann man individuell auf Bestellung zusammenstellen lassen.

Die Familie Raba aus Niederschönenfeld hat sich etwas sehr Außergewöhnliches einfallen lassen: Sie baut ihr Kellerfenster um. Nun können die Stammkunden zu jeder Zeit durch Selbstbedienung die Produkte erwerben.

Seit mehreren Generationen betreibt die Straubinger Mühle aus Rain ihre Anlage mit der Kraft des Wassers und ist und war schon immer ein Vorreiter in Sachen regenerative Energien. Der Familienbetrieb hat sich Regionalität auf die Fahne geschrieben.

Von der Stiftung St. Johannes, Schweinspoint, werden nicht nur die Bioläden der Umgebung mit Naturland-Gemüse beliefert, auch im eigenen Laden in Schweinspoint und seit kurzem auch in Donauwörth und die „rollende Gemüsekiste“ wird mit diesen Produkten bestückt. Seit diesem Jahr konnte das reichhaltige Sortiment durch die Eröffnung des Erlebnisbauernhofs Johannes Hof noch erweitert werden. Auch dort wird sehr kreativ auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen mit der Errichtung eines Selbstbedienungs-Automaten direkt am Johannes Hof. Von Eiern, Nudeln und sogar Metzgereiprodukten, um nur einige zu nennen, kann man vieles jederzeit bekommen.

Am Beispiel der Gemeinde Marxheim, die jährlich die gemeindlichen Obstbäume versteigert, ist deutlich zu sehen, dass die Bevölkerung zwar die Regionalität der Produktion befürwortet, aber kaum noch Zeit und Muße hat selbst tätig zu werden. Die Obstbäume können kaum noch versteigert werden – die Versteigerung der Kirschbaumallee wird schon seit Jahren nicht mehr angeboten.

Das Fazit aller Anwesenden in dieser Runde war optimistisch, denn unsere Region bietet ein reichhaltiges Sortiment an selbsterzeugten Lebensmitteln. Die Broschüre liegt bei allen Direktvermarktern und an allen öffentlichen Stellen der Region aus, außerdem kann sie jederzeit von der Geschäftsstelle Bund Naturschutz Donau-Ries, Heilig-Kreuz-Straße 15, 86609 Donauwörth, unter der Telefonnummer 0906/23638, angefordert werden.

Bei der Jahresversammlung des Bunds Naturschutz, Ortsgruppe Marxheim, ging es zunächst um die Bekanntgabe des Mitglieder- und Kassenstands und einer kurzen Zusammenfassung der Aktivitäten der Gruppe. Danach wurden die drei Kindergruppen vorgestellt. Mit tollen Bildern der kleinsten Gruppe, der Wald- und Wiesenwichtel, von drei bis sechs Jahre, konnte man in diese Wichtelwelt eintauchen.

Die mittlere Kindergruppe, die Bachwanderer, sechs bis zehn Jahre, gewährten mit ihren Bildern einen Einblick in ihre monatlichen Aktionen, die dieses Jahr auf dem Erlebnisbauernhof Johannes Hof Schweinspoint, stattfanden. Dort lernten sie eine Menge über artgerechte Tierhaltung und durften sogar in Kooperation mit den Bewohnern der Behinderten Einrichtung Stiftung St. Johannes, Fledermauskästen aufhängen. Zu diesen Erlebnissen haben die Kinder ein Naturtagebuch gebastelt, mit dem sie an einem Wettbewerb teilnehmen. Die Kids ab elf Jahre, die „Müpfe“, treffen sich unregelmäßig, jedoch häufig, um Fackelwanderungen, Zelten, Baumpflanzungen und ähnliche Aktionen zu machen.

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