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Protest vor leerem Haus

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Protest vor leerem Haus

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    Vor der CSU-Geschäftsstelle in Donauwörth haben Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke protestiert. Foto: Röhr
    Vor der CSU-Geschäftsstelle in Donauwörth haben Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke protestiert. Foto: Röhr Foto: Röhr

    Lange und Schmid waren nicht da

    Doch der war nicht da. Die Demonstranten standen vor verschlossenen Türen. Wie CSU-Kreisgeschäftsführer Manfred Hengstebeck auf Anfrage mitteilte, waren sowohl MdB Ulrich Lange wie auch der CSU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Georg Schmid, anderweitig gebunden. Den Termin, so Hengstebeck weiter, hätte man auch nicht von den Grünen, sondern erst am Vortag von der Polizei erfahren. Und die Geschäftsstelle schließe bekanntlich um 17 Uhr.

    So verlas Raimund Kamm den offenen Brief. So sind laut Kamm im Gundremminger Atomkraftwerk seit der Inbetriebnahme 1966 rund 1,4 Millionen Kilogramm strahlender Atommüll produziert worden. Entsorgt sei bisher kein einziges Kilo, sondern zwischengelagert. Laut Kamm sei das eine Last für eine Million Jahre. Der Sprecher nahm auch Bezug auf die Kinderkrebsstudie von 2007, die "im nahen Umfeld der Werke ein signifikantes Ansteigen des Kinderkrebsrisikos" feststellt. (kgr)

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