Die Schweizer gelten allgemein als gemütliches Volk. Auf einen Lkw-Fahrer aus dem Nachbarland trifft dieses Klischee aber offenbar nicht zu.
Die Polizei stoppte den Raser am Montagnachmittag auf der B2 bei Bergstetten (Landkreis Donau-Ries). Ein Verkehrsteilnehmer hatte die Gesetzeshüter alarmiert. Er teilte mit, dass ein Lkw nahe Monheim viel zu schnell auf der Bundesstraße in Richtung Donauwörth unterwegs sei. Den Beamten gelang es, besagten Laster wenig später anzuhalten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Schweizer selbst nach Abzug der Toleranz mit deutlich über 90 Stundenkilometern auf der B2 gefahren war. Erlaubt sind auf dieser aber höchstens 60 km/h. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung von knapp 200 Euro bezahlen, bevor er weiterfahren durfte.
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