Schon mal was von I-Gideon gehört? Er singt Reggae im jamaikanischen Dialekt Patois. Hinter dem Künstlernamen I-Gideon steckt ein Student namens Lorenz Lampl. Der Deutsche, der eine afrikanische Seele in sich spürt, wird morgen bei "Campuskunst" in der Hochschule Augsburg auf der Bühne stehen.
Die Veranstaltungsreihe Campuskunst hat am Mittwoch ein kleines Jubiläum. Es ist der zehnte Abend, der vom Studentenwerk organisiert wird. Und wie immer geht es darum, Studenten eine Bühne zu geben, damit sie verborgene Talente als Künstler vor Publikum zeigen können.
Diesmal wird es rund ein Dutzend Auftritte geben, wie Organisator Michael Noghero ankündigt. Viele Musiker sind dabei. Geboten werden aber auch Comedy, Lyrik und Kurzgeschichten. Unter den "Neuen" auf der Campuskunstbühne ist nicht nur der Augsburger Student und Rastafari I-Gideon. Auch Studentin Michaela Durstin ist mit ihrer Band "tonspielhaus" zum ersten Mal dabei. Sie singt deutschen alternative Rock. Die eigenen Lieder handeln von Liebe, Verlust und Tod, aber auch von gesellschaftskritischen Themen.
In eine ganz andere Richtung geht die Gruppe "The Red Steckled Elbermunks". Die fünf Lehramtsstudenten sind eine A-cappella-Gruppe mit stilistisch vielfältigem Repertoire. Lieder der Comedian Harmonists haben sie genauso drauf wie Matrosenlieder oder modernes geistliches Liedgut. (eva)
Campuskunsttermin ist am Mittwoch, 24. November, ab 19.30 Uhr in der Mensa der Hochschule Augsburg, Friedberger Straße 2. Eintritt frei.
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