Rain Ein Unternehmen aus Bonn könnte sich in einem früheren Supermarkt-Gebäude in der Johannes-Bayer-Straße in Rain offenbar gut mehrere Spielsalons vorstellen. Der Stadtrat hat jedoch einer formlosen Anfrage für eine entsprechende Nutzungsänderung eine klare Absage erteilt.
Ein Gewerbe dieser Art und Größenordnung wäre baurechtlich nur in einem sogenannten "Kerngebiet" zulässig, stellten die Räte fest. Ein solches sei aber in Rain gar nicht vorhanden, erläuterte Bürgermeister Gerhard Martin. Damit fehle jegliche rechtliche Voraussetzung für ein solches Projekt.
Das in der Voranfrage aufgeführte Konzept der Projektentwicklungsgesellschaft sah in dem ehemaligen Norma-Markt (der zog kürzlich um) vier Spielsalon-Bereiche von je 145 Quadratmetern vor. In jedem der Säle sollten zwölf Glücksspielgeräte stehen. Als mögliche Betriebszeit gab die Firma 23 Stunden pro Tag an.
Bei der Stadt meldeten sich bereits Anwohner und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Sie lehnen Spielsalons in dem genannten Objekt ab. Die evangelische Kirche befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des gewerblichen Bauwerks. (wwi)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: