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02. September 2010 18:20 Uhr

Wechsel in der Geschäftsführung

Kaisheim In der Geschäftsstelle der Waldbesitzervereinigung (WBV) Nordschwaben hat es einen Personalwechsel gegeben. Der bisherige Geschäftsführer Markus Bischof hat gekündigt. WBV-Vorsitzender Alois Michel bedankte sich im Namen des Vorstands beim ihm für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit.

Das Team der WBV-Geschäftsstelle: (von links) Diplom-Forstingenieur Sven Schmidt, Helga Hofer, Vorsitzender Alois Michel, Martina Haunstetter und Forsttechniker Stefan Wurst. Foto: privat
Foto: privat

Die Geschäftsstelle wird nun von den bisherigen Mitarbeitern Sven Schmidt, Stefan Wurst, Martina Haunstetter und Helga Hofer weitergeführt. Insgesamt wird die Mannschaft die bevorstehenden Aufgaben als Team lösen, teilt die WBV mit.

Aufgaben aufgeteilt

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Die Holzvermarktung und Führung der Holz-E.V.A. wurde nun vorrangig an Diplom-Forstingenieur Sven Schmidt übertragen. Forsttechniker Stefan Wurst ist für die Mitgliederbetreuung und Mitgliederfortbildung in der WBV Nordschwaben vorrangig verantwortlich. Die beiden Forstleute teilen sich den Landkreis Donau-Ries im Außendienst auf.

Die Abwicklung und Überwachung der Rechnungsstellung, des Zahlungsverkehrs und der Finanzen wurden der langjährigen Mitarbeiterin Martina Haunstetter anvertraut. Für die Buchhaltung verantwortlich zeichnet Helga Hofer. Der Vorstand geht davon aus, dass nach einer kurzen Einarbeitungszeit die Geschäfte wie bisher laufen.

Vorsitzender Alois Michel bekräftigte, dass die WBV auch künftig vormittags von 8 bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle in Kaisheim oder telefonisch erreichbar sein wird. Er geht weiter davon aus, dass die jetzige Mannschaft stärker als im vergangenen Jahr den Fokus auf die Anliegen und Bedürfnisse der WBV-Mitglieder ausrichtet.

Aber auch die Mitglieder sind aufgefordert, ihre Vereinigung nach Kräften zu unterstützen. Gerade in Zeiten, da man allerorts die Lobbyarbeit vieler Interessen verspüre, würden auch die Waldbesitzer ein unabhängiges Sprachrohr für ihre vielfältigen Belange brauchen. Auch hier will die WBV wie in der Vergangenheit sich für ihre Mitglieder engagieren. Deshalb sei es wichtig, dass die Mitglieder ihre Selbsthilfeorganisation unterstützen und mittragen. Neben der Mitgliedschaft und der Holzvermarktung über die WBV gehöre auch die Mitarbeit in den WBV-Ortsgruppen dazu.

Die Holzvermarktung von Nadelholz, Stamm-, Papier- und Brennholz als auch die Vermarktung von Eichen-Stammholz sowie Laub-Brennholz bringt derzeit für die Waldbesitzer gute Erlöse. Michel empfiehlt ihnen, die gute Marktsituation zu nutzen und Holz einzuschlagen. Damit lassen sich Durchforstungen gewinnbringend durchführen und auch Nachlichtungen über Vorbauten sollten nicht aufgeschoben werden. Fachlichen Rat können die Waldbesitzer neben den forstlichen Mitarbeitern der WBV Nordschwaben auch von den staatlichen Revierförstern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen erhalten. Beim Holzeinschlag kann die WBV-Geschäftsstelle den Waldbesitzern auch bei der Vermittlung von Einschlags-Unternehmern helfen. Der "neuen" Geschäftsführung wünschte Alois Michel eine glückliche Hand. (pm)

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