Er landete auf der Motorhaube, wurde durch die Luft geschleudert und fiel auf den Asphalt - dennoch hatte der Bub Glück.
Das hätte schlimm ausgehen können: In Harburg lief am frühen Dienstagabend ein 12-jähriger Bub direkt vor ein herannahendes Auto. Der 56-jährige Fahrer war kurz nach 17 Uhr auf der Grasstraße in Richtung B 25 unterwegs, als der Schüler – offenbar ohne auf den Verkehr zu achten – in Höhe der Wörnitzbrücke auf die Fahrbahn lief. Der Autofahrer konnte nicht mehr so schnell bremsen und erfasste das Kind frontal. Der Zwölfjährige landete auf der Motorhaube des Wagens, wurde durch die Luft geschleudert und krachte schließlich auf den Asphalt. Laut ersten Untersuchungen hatte er dennoch Glück: Er klagte zwar über große Schmerzen, verletzte sich aber wohl nur vergleichsweise leicht an der Hüfte. Ein Krankenwagen brachte den Schüler nach Augsburg ins Zentralklinikum, nachdem er vor Ort vom Notarzt versorgt worden war. Der Sachschaden am Unfallwagen fällt mit rund hundert Euro gering aus.
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