VSC MR Plan Donauwörth gewinnt gegen TG Landshut
Nach einer zerfahrenen Partie haben die Bayernliga-Basketballer des VSC MR Plan Donauwörth einen knappen 62:60-Erfolg gegen die TG Landshut gefeiert. Am Ende entschieden die guten Nerven von Lars Ulrich an der Freiwurflinie die Partie.
Der VSC begann das Spiel deutlich wacher als sein Gegner und setzte sich schnell mit sechs Punkten ab. Doch nach nur zwei Minuten mit ansehnlichem Basketball kippte das Spiel. Der VSC versuchte zwar, weiter schnell nach vorne zu spielen, doch häuften sich nun die Ballverluste. Dazu holte die Verteidigung kaum Rebounds, sodass man dem Gegner eine zweite und sogar dritte Wurfchance ermöglichte. Trotz der vielen Ballverluste lagen die Gastgeber nach dem ersten Viertel mit 18:12 Punkten vorne.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild: Chance um Chance wurde von den Bären liegen gelassen und zahlreiche Pässe einfach ins Aus geworfen. Da kam es den Kobusch-Mannen entgegen, dass die Landshuter auf ihren besten Spieler verzichten mussten. Trotzdem blieben die Niederbayern dran, denn mit 33:29 Punkten ging es in die Halbzeitpause.
Wer gedacht hätte, die Bären können nicht mehr schlechter spielen, der wurde im dritten Viertel eines Besseren belehrt. Es lief nichts mehr zusammen, einzig und allein über Einzelaktionen kamen die Donauwörther zu ihren 13 Punkten. Somit ging Landshut mit einer 49:46-Führung in das letzte Viertel.
Auch im Endspurt agierten beide Teams verkrampft. Dadurch entwickelte sich für die Zuschauer einfach kein schönes Spiel. Mit Einzelaktionen in der Offensive durch die Brüder Ulrich, Christian Zweckbronner und Holger Grabow eroberten die Bären aber Mitte des vierten Viertels zumindest die Führung zurück. Wenigstens zeigten die Bären am Ende Leidenschaft und Engagement und brachten den knappen 62:60-Erfolg über die Runden.
Gastspiel beim Schlusslicht steht an
Am nächsten Wochenende geht es zum Tabellenletzten nach Nürnberg, wo nur ein Sieg zählt. Allerdings ist dazu eine Leistungssteigerung notwendig. (schse, dz)
VSC: Lars Ulrich (19 Punkte), Sven Ulrich (15), Holger Grabow (9), Christian Zweckbronner (4), Daniel Seliger (8), Joshua Korn (3), Matthias Watzlawick (2), Sebastian Schrutka und Tim Holzapfel.
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