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07. September 2011 00:01 Uhr

Kreisliga als Perspektive

Der FSV Buchdorf baut auf Jugendarbeit Von UNF

Zum Start in die neue Saison gastierte der Fußball-Stammtisch „Nach neunzig Minuten“ der Donauwörther Zeitung im Buchdorfer Sportheim. Dabei hatte natürlich auch der gastgebende FSV in Person des 1. Vorsitzenden Martin Grebel die Gelegenheit, sich ausführlich vorzustellen.

Pünktlich zur Veranstaltung war es dem FSV als Kreisklassen-Aufsteiger gelungen, sich mit zwei Siegen ins obere Mittelfeld vorzuarbeiten. Martin Grebel blickte auf die erfolgreiche letzte Saison zurück, in der souverän der Wiederaufstieg gelang. Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit verlief aufgrund diverser Schwierigkeiten holprig, doch Spielertrainer Armin Janik habe die Truppe gut im Griff. Ziel des FSV bleibe auf jeden Fall der Klassenerhalt. Auch Janik selbst – im Vorjahr mit 34 Treffern Torschützenkönig und ein Garant für den Aufstieg – wurde von Moderator und DZ-Sportredakteur Markus Erdt in die Gesprächsrunde eingebunden. „Ich muss nicht immer die Tore machen. Wichtig ist, dass wir gewinnen“, meinte Janik, der im Sommer 2010 nach acht Jahren beim TSV Rain zu seinem Heimatverein zurückkehrte. Momentan habe er 18 Spieler im Training, zum Ende der Urlaubszeit nehme die Zahl langsam zu. Allerdings beklagte Janik noch einige Verletzte.

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Martin Grebel sprach bereits das 50. Vereinsjubiläum im kommenden Jahr an. Dies wolle man im Juni 2012 groß feiern. Auf Nachfrage von Markus Erdt nach den größten Erfolgen erinnerte Grebel an drei Jahre, in denen Buchdorf in der heutigen Kreisliga spielte. Die Kreisklasse sei jedoch die Stammliga des FSV, auf lange Sicht wolle man aber durchaus die Kreisliga in Augenschein nehmen. Erfreulich ist für Grebel, dass „der Großteil des Teams aus Buchdorf kommt“.

Über 100 Kinder am Ball

Das „wichtigste Projekt ist und bleibt die Jugendarbeit“, machte der Vorsitzende klar. Über 100 Kinder und Jugendliche sind derzeit in acht Mannschaften aktiv, betreut werden sie von 16 Jugendtrainern. Bei der A-Jugend gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem SV Kaisheim. „Zu viele Helfer hat man nie“, meinte Grebel mit Blick auf das ehrenamtliche Engagement. „Wir sind ein Dorfverein und froh, den bisherigen Stand halten zu können.“

Angesprochen wurde auch das legendäre „G´rümpelturnier“, das der FSV seit mittlerweile 33 Jahren im Juli veranstaltet. Auch heuer nahmen wieder rund 100 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet sowie den angrenzenden Ländern teil. Mit den Einnahmen durch diese Veranstaltung könne man auch die relativ geringen Mitgliedsbeiträge beim FSV ausgleichen, so Grebel. (unf)

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