Montag, 1. Mai 2017

18. März 2017 09:27 Uhr

Fußball

Sechs-Punkte-Spiel zum Auftakt

Wörnitzstein startet den Ligabetrieb gegen Verfolger Möttingen. Warum Trainer Cantürk die Favoritenrolle beim Gegner sieht. Wemding fasst „das Unmögliche“ ins Auge. Rain 2 spielt gegen kampfstarke Glötter.

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Ein echtes Kracherspiel zum Beginn der Frühjahrsrunde trifft Trainer Volkan Cantürk und sein Team vom SV Wörnitzstein-Berg. Zu Gast ist Verfolger Möttingen.
Foto: Tautz

Donauwörth Ohne Nachholspiel, sondern ganz regulär starten die DZ-Teams aus der Bezirksliga Nord in den Spielbetrieb 2017. Während Wörnitzstein und Wemding auf den Abstiegsrängen hängen, hat der TSV Rain 2 auf einem Mittelfeldplatz überwintert.

SV Wörnitzstein-Berg – TSV Möttingen (Samstag, 15 Uhr). Zum Auftakt der Rückrunde steht dem SV Wörnitzstein ein echtes Sechs-Punkte-Spiel ins Haus. Vor eigenem Publikum geht es gegen den direkten Konkurrenten und Mitaufsteiger Möttingen. Aktuell trennen beide Teams nur drei Punkte. Mit einem Dreier könnte sich der SVW folglich ein Polster auf die direkten Abstiegsplätze schaffen. Für Gegner Möttingen heißt es dagegen: Verlieren verboten. Das Hinspiel konnte die Donauwörther Stadtteilelf knapp für sich entscheiden.

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Die Vorzeichen für einen erneuten Erfolg stehen allerdings nicht so positiv. „Wir haben eine sehr durchwachsene Vorbereitung gehabt mit einer nicht zufriedenstellenden Trainingsbeteiligung. Deshalb ist auch der Fitnessstand des Teams alles andere als optimal. Aktuell wissen wir nicht so recht, wo wir stehen“, sagt SVW-Trainer Volkan Cantürk, der die Favoritenrolle deshalb beim Gegner sieht: „Ich denke Möttingen wird körperlich und taktisch auf einem besseren Level sein. Wir werden daher versuchen, clever zu spielen und unsere Chancen eiskalt zu nutzen.“ Fehlen werden dem Team dabei Abgang Maik Stach sowie die verletzten Tolga Durgun und Robin Schlüssel. Zudem steht hinter dem Einsatz von Dominik Marks ein Fragezeichen. Ziel ist und bleibt dennoch der Klassenerhalt, weshalb dem Team die Bedeutung des Derbys mit Möttingen bewusst ist. (wip)

TSV Wemding – TSV Hollenbach (Sonntag, 15 Uhr). Neues Jahr, neues Glück: Nachdem 2016 aus Sicht des TSV Wemding viel schief ging und auch noch eine ordentliche Portion Pech hinzu kam, möchten die Wallfahrtsstädter jetzt wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Bei acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und neun Zählern Abstand zum rettenden Ufer wird das Vorhaben Klassenerhalt zwar zu einer Mammutaufgabe, doch angesichts der Situation nach dem umstrittenen Abzug von sechs Punkten durch die Abmeldung von Stadtwerke Augsburg „haben wir nichts zu verlieren“, wie es Rudolf „Dano“ Lehmann ausdrückt. Er wird das Team als Nachfolger von Elvir Letica bis Sommer trainieren. „Die Vorbereitung verlief sehr positiv“, bilanziert Lehmann zufrieden.

Die Trainingsbeteiligung mit Akteuren aus beiden Mannschaften war mit im Schnitt 18 bis 22 Kickern vorbildlich. Zudem gewann der TSV alle Testspiele. „Es waren zwar unterklassige Gegner, aber die Jungs haben das sehr gut gemacht, vor allem defensiv standen wir sicher“, meint Lehmann nach nur einem Gegentreffer in den vier Vorbereitungspartien.

Vor dem enorm wichtigen Auftakt morgen gegen den im sicheren Mittelfeld stehenden Neuling TSV Hollenbach hat der Coach den gesamten Kader zur Verfügung. „Wir wollen aus einer kompakten Abwehr agieren. Offensiv sind wir mit Leuten wie Fensterer, Dahms und Neuzugang Demirovic immer für ein Tor gut“, sagt Lehmann.

Bei einem gelungenen Auftakt könne man tatsächlich ins Auge fassen, „Schritt für Schritt“ das eigentlich Unmögliche noch möglich zu machen. (unf)

SSVGlött – TSV Rain 2 (Samstag, 15 Uhr). Mit einem relativ sicheren Mittelfeldplatz geht es für die U23 des TSV Rain in die Fühjahrsrunde. 28 Punkte hat das Team von Trainer Alex Käs auf dem Konto und belegt Platz neun. Mit dem SSV Glött müssen die Rainer am heutigen Samstag zu einem unangenehmen Gegner, wie Teamkapitän Michael Haid sagt: „Glött ist eine sehr kampfbetonte Mannschaft, da gilt es dagegenzuhalten. Unser Ziel ist ein Punkt und dann sehen wir, ob sogar noch mehr geht.“ Im Hinspiel hatte der TSV eine Niederlage gegen Glött auf eigenem Platz kassiert.

Die Vorbereitung auf den Spielbetrieb verlief bei der Bayernliga-Reserve aus Rain nicht gerade optimal. Das Team verlor die Mehrzahl der Testspiele. Dennoch sei die Stimmung im Team gut, bekräftigt Haid. Und auch die Personalsituation habe sich entspannt nachdem in der ersten Mannschaft wieder einige Spieler fit wurden. David Pickhard und Johannes Löffler sind noch verletzt. „Das dürfte kein größeres Problem sein, da alle anderen fit sind“, sagt Haid. Die Mannschaft freue sich nun bereits auf den Ligastart.

Man wolle nun auf die guten Leistungen aus der Hinrunde aufbauen: „Grundsätzlich wollen wir die restlichen Spiele so gut wie möglich bestreiten, damit wir auch weiterhin mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ (sut)

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