Donauwörth gewinnt gegen Tapfheim und Marktoffingen und holt sich den Titel in der Kreisliga Nord. Es war ein echter Zielsprint.



Spannender hätte der letzte Spieltag der Kreisliga Nord aus Sicht des VSC Donauwörth nicht sein können, denn im letzten Match ging es um „alles oder nichts“. Für die Gastgeberinnen war die Ausgangslage klar: Es musste zweimal deutlich gewonnen werden.
VSC Donauwörth – SC Tapfheim 3:0 (25:22, 25:21 und 25:13).Die in ihren neuen Trikots auf dem Feld stehenden VSC-Damen machten sich zunächst das Leben selbst schwer. So entwickelte sich in den ersten beiden Sätzen ein mit vielen Eigenfehlern behaftetes Match, in dem sich die Gastgeberinnen erst jeweils zum Ende absetzen konnten. Erst als sie mit 2:0 in Führung lagen, legten sie ihre Nervosität ab und riefen endlich ihr Leistungsvermögen ab. Ein deutliches 25:13 war die Folge und die erste Aufgabe des Nachmittags erfolgreich erledigt.
VSC Donauwörth – FSV Marktoffingen 3:0 (25:21, 25:18 und 25:21). Franziska Mayer war es vorbehalten, die ersten wichtigen Punkte zu holen. Doch die Gäste blieben stets gefährlich. Am Ende hatte die VSClerinnen dann mit 25:21 die Nase vorne. Dadurch motiviert drückten die Donauwörtherinnen dem Spiel im zweiten Satz ihren Stempel auf. Natalie Seliger war es dabei, gegen die die Rieserinnen kein Mittel fanden. So gingen die Gastgeberinnen mit 2:0 in Front. Die Meisterschaft war zum Greifen nahe. Aber gerade dieses Gefühl führte zu unkonzentrierten Aktionen. Schnell lag der VSC mit 0:5 und 2:13 in Rückstand. Erst eine Auszeit, in der Coach Hannes Köhnlein deutliche Worte an seine Damen richtete, brachte die Wende. Geputscht durch die über 50 Fans in der Halle startete der VSC zur Aufholjagd. Beim Stand von 18:18 war die Moral des Gegners gebrochen. Die VSC-Damen sicherten am Ende mit 25:21 auch den dritten Satz und somit verdient die kaum mehr für möglich gehaltene Meisterschaft.
Marxheim – Nördlingen I (25:27, 22:25, 21:25). Das erste Spiel gegen Nördlingen I hat aus Sicht der Marxheimerinnen gut begonnen. Sie hielten gut mit und brachten die Nördlinger gehörig ins Schwitzen. Allerdings wurde der Satzsieg knapp verpasst. Dies wollte man im zweiten und dritten Satz besser machen. Es sah anfangs auch gut aus, aber dann schlichen sich wieder einige Eigenfehler ein, und so mussten sich die Marxheimerinnen immer zum Ausgleich herankämpfen. Dies kostete sehr viel Kraft, und daher reichte es bei allen drei Sätzen nicht ganz.
Marxheim – Nördlingen II (25:20, 25:12, 25:7).Gegen die zweite Nördlinger Mannschaft wollte man alles besser machen und zeigte das bereits im ersten Satz. Dieser wurde knapp gewonnen. Im zweiten Durchgang ging der SVM zeitig in Führung und baute den Vorsprung aus. Dieser Satz wurde dann auch ganz klar zur Freude des Marxheimer Trainers gewonnen. Im dritten Satz ging es dann allerdings heiß her. Bereits zu Beginn hatte sich der Nördlinger Trainer benachteiligt gefühlt und die ganze Zeit ins Spiel gerufen. Die Marxheimer Damen ließen sich davon nicht verunsichern und machten ihr Spiel. Sie bauten den Vorsprung aus und gewannen ganz klar den Satz und auch das Spiel.
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