Hamburg (dpa) - Bei den Hofer Filmtagen 2008 wurde der Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Douglas Wolfsperger heftig diskutiert.

Im Zuge der unzähligen Scheidungen jedes Jahr bleiben meist die Kinder auf der Strecke: Sie stehen zwischen den Fronten, der oft erbittert um das Sorge- und Umgangsrecht streitenden Eltern. Wolfsperger selbst hat jahrelang um das Recht gekämpft, seine Tochter wenigstens regelmäßig sehen zu können, und schließlich diesen Film gedreht.
Er zeigt die letzte Reise zu seiner Tochter, an deren Ende ein Abschied für immer steht. Auf dieser traurigen Fahrt trifft W. andere, ebenfalls betroffene und «entsorgte» Väter, lässt sie ihre sehr persönlichen Geschichten erzählen, und wie sie mit dieser Situation umgehen.
(Der entsorgte Vater, Deutschland 2008, 85 Min., FSK ab 12, von und mit Douglas Wolfsperger)
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