Mittwoch, 20. August 2014

Radtouren Augsburg und Umgebung

03. Mai 2011 14:49 Uhr

Damit bei der Radtour nicht die Puste ausgeht

Mit diesen Tipps gelingt schon die erste Ausfahrt spielend. Wir starten kommenden Mittwoch eine Serie über Radltouren Von Judith Strußenberg

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Nach dem ausgiebigen Frühjahrsputz strahlt das Rad wieder und ist startklar für Erkundungen in die Umgebung oder eine Fahrt zur nächsten Eisdiele. Egal, was das Ziel ist, nach dem Winter sollte die erste Tour langsam angegangen werden. János Korda und Petra Kraft vom Vorstand des ADFC Augsburg geben Tipps, damit nicht nach der ersten Tour des Jahres der Frust überwiegt.

Anfang Um nach dem Winter wieder in Form zu kommen, empfiehlt Petra Kraft kleine, einfache Strecken ohne viel Steigung. „Durch den Siebentischwald oder die Wertach entlang ist für den Anfang ideal“, sagt sie und rät, zuerst ein Ziel in der Nähe anzusteuern, wie eine Eisdiele oder einen Biergarten. Klappt es beim ersten Mal gut, kann die Tour bei der nächsten Ausfahrt schon etwas größer ausfallen. Das Tempo sollte dabei nur so hoch sein, dass sich die Radler noch gut unterhalten können. „Dann fährt der Radler im ae-roben Bereich, das Radeln trainiert, aber ist nicht stressig“, so Kraft.

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Kleidung Petra Kraft und János Korda empfehlen gepolsterte Radhosen. „Das merkt man auch schon nach zehn Kilometern“, meint Petra Kraft. „Funktionsshirts machen Sinn, weil der Schweiß nach außen transportiert wird“, so Korda. Generell gilt beim Radfahren, die Kleidung in mehreren Lagen zu tragen. „Auch an Regen- und Sonnenschutz sollte man denken, auch wenn das Wetter eigentlich nicht danach aussieht“, sagt Petra Kraft aus Erfahrung. Beide ADFC-Vorstände empfehlen, einen Helm zu tragen. „Es muss kein 150 Euro Helm sein, einer von Aldi ist besser als keiner“, so Korda.

Ausstattung In den Rucksack für die Radtour gehört unbedingt Flickzeug für eventuelle Platten. János Korda rät auch, einen Ersatzschlauch einzupacken. Unbedingt dabei sein sollte auch Verbandszeug. „Abschürfungen sind die häufigsten Verletzungen beim Radfahren und darauf sollte man vorbereitet sein“, weiß Petra Kraft.

Pausen „Die erste Tour soll locker sein. Der Spaß sollte dabei im Mittelpunkt stehen“, rät Petra Kraft. Deshalb rät sie, regelmäßig Pausen einzuplanen. Für die Verpflegung in den Pausen eignen sich Bananen und Müsliriegel. Die ADFC-Vorstände sind sich einig, dass genug zu Trinken das wichtigste ist. „Teure Sportdrinks sind nicht nötig“, sagt Korda und rät zu Apfelschorle.

Sattel Damit das Radeln nicht zur Qual wird, ist ein guter Sattel unerlässlich. Petra Kraft und János Korda raten zu Ledersätteln. „Die müssen allerdings erst eingefahren und dauerhaft gepflegt werden und sind daher mehr etwas für Vielfahrer“, so Kraft. Bei der Suche nach dem richtigen Sattel helfen Radhändler. „Ein guter Radhändler gibt einen Sattel auch mal mit nach Hause, damit man ihn ausgiebig testen kann“, rät Korda. Um den Sattel richtig einzustellen, gibt es eine Faustregel: „Steht man mit der Ferse und durchgedrücktem Bein auf dem unteren Pedal, ist die Höhe richtig eingestellt“, rät János Korda.

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