Samstag, 20. Dezember 2014

Radtouren Augsburg und Umgebung

03. Mai 2011 14:49 Uhr

Frühjahrsputz für das Fahrrad

Mit diesen Tipps starten Sie sicher in die Saison. Wir starten heute in einer Woche eine Serie über Radltouren in der Region Von Judith Strußenberg

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Region Der Frühling machen Lust aufs Radfahren. Doch erst steht ein ausgiebiger Frühjahrsputz auf dem Programm. János Korda vom Vorstand des ADFC Augsburg gibt Tipps, was es zu beachten gilt, welche Arbeiten selbst vorgenommen werden können und wo besser ein Profi Hand anlegen sollte.

Putzen Wie bei der Wohnung ist beim Rad ein Frühjahrsputz nötig. „Besonders wenn das Rad im Winter benutzt wurde, muss Salz gründlich entfernt werden“, so Korda.

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Reifen Wenn der Rahmen wieder blitzt, sind die Reifen an der Reihe. Der Druck muss passen, ist er zu niedrig, gehen Reifen und Felgen schneller kaputt. Wie viel Druck ein Reifen haben darf, steht üblicherweise auf der Reifenflanke. Kordas Erfahrungswerte sind 3,5 bis 4 bar für Mountainbikereifen und etwa 5 bar für die Reifen von Trekkingrädern. Um den richtigen Druck zu ermitteln, ist ein Druckluftmesser hilfreich. Als Faustformel gilt: Drückt man mit dem Daumen gegen die Flanke, sollte der Reifen einigermaßen fest sein.

Radlager In regelmäßigen Abständen sollen die Radlager nachgestellt werden. Hierfür rät Korda zu einem Gang zum Radhändler alle zwei bis drei Jahre.

Kette Die Fahrradkette muss regelmäßig gewechselt werden, spätestens alle 2500 bis 3000 Kilometer. Die Ketten längen sich mit der Zeit und beschädigen die Ritzel. Um die Kette richtig zu pflegen, sollte sie regelmäßig geölt werden, sie in Öl zu baden, führt allerdings nicht zum gewünschten Ergebnis. Überschüssiges Öl sollte mit einem Lappen wieder abgewischt werden, denn sonst setzt sich Schmutz auf der Kette ab und schleift Kette und Ritzel ab. Überhaupt ist nur das Ölen der beweglichen Kettenteile nötig, zum Reinigen der engen Ritzel empfiehlt Korda Pfeifenputzer.

Beleuchtung „Nur Idioten fahren ohne Licht“, sagt der Radexperte klipp und klar. „Laut Straßenverkehrsordnung sind Batterieleuchten nicht zulässig, aber die Polizei ist froh, wenn überhaupt eine Beleuchtung vorhanden ist“, plaudert er aus der Praxis. Daher rät der ADFC-Vorsitzende, immer eine Ersatzbirne dabeizuhaben. „Einfach mit anständigem Klebeband unter den Sattel kleben, dann hat man sie immer zur Hand.“ Für diejenigen, die sich überlegen, eine neue Beleuchtung für ihr Rad zu kaufen, empfiehlt er LEDs und einen Nabendynamo.

Bremse Laut Korda ist eine gute Bremse „das A und O“ an einem Fahrrad. Daher rät er bei Seilzugbremsen, regelmäßig das Kabel zu prüfen, besonders an der Stelle, wo der Seilzug in die Bremshülle übergeht. Dort reißen sie am häufigsten durch. Auch ein Blick auf die Bremsbeläge ist wichtig. Sie sollten nur so weit heruntergefahren werden, dass die Riffelung noch erkennbar ist. Auch für den Bremsencheck empfiehlt sich ein Besuch beim Radhändler.

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