Sonntag, 19. Mai 2013

10. Mai 2012 00:16 Uhr

Die Kiebitzweibchen suchen jetzt Brutplätze

Im Moment sieht man viele Kiebitzweibchen mit dicken Bäuchen. Nicht mehr lange, dann werden sie sich eine geeignete Stelle am Boden suchen, um ihre Eier zu legen. Der Kiebitz ist in Bayern stark gefährdet. Aktuell gibt es hier 5000 bis 12000 Brutpaare, wobei der Bestand stark abnimmt. Ein wichtiger Grund für die Gefährdung der Kiebitze sind Mähdrescher. Denn Kiebitze brüten mit Vorliebe in bestellten Wiesen. Landwirte könnten die Gefahr mindern, indem sie die Felder von innen nach außen mähen, die Schnitthöhe auf mindestens 15 Zentimeter legen oder den Schnittzeitpunkt auf Juli verlegen. Jedoch sind diese Maßnahmen mit zusätzlichen Kosten verbunden.

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