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08. September 2011 10:00 Uhr

Neukonzeption

Abheben für „Unser Wittelsbacher Schloss“

Stadt wirbt mit Video und Internet-Auftritt für Aus- und Umbau. Dafür kreiste eine Schwebeplattform

Friedberg Verwundert blickten Besucher der Stadttheater-Aufführung im Friedberger Schlosshof im Juli in die Luft. Denn hoch über ihren Köpfen kreiste kaum hörbar ein ferngesteuerter Mini-Hubschrauber (Quadrocopter) mit einer kleinen Videokamera an Bord. Sie „spähte“ das Wittelsbacher Schloss aus neuen Blickwinkeln aus. Das Ergebnis gibt es nun auf der Internetseite der Stadt Friedberg oder im Museum zu sehen. Das Video „Unser Wittelsbacher Schloss“ entstand im Auftrag der Stadt Friedberg und wirbt ab sofort für den Um- und Ausbau des Schlosses. Bürgermeister Dr. Peter Bergmair stellte im Rathaus das Video als einen „gelungenen Mix aus Fakten und Emotionen“ vor.

Ebenfalls neu ist der städtische Internet-Auftritt „Neukonzeption Wittelsbacher Schloss“. „Wir wurden in den vergangenen Wochen wiederholt gefragt, was habt Ihr vor?“, sagt der städtische Abteilungsleiter für Öffentlichkeitsarbeit, Frank Büschel. Die Internetseiten sollen Informationen und Hintergründe liefern, aber auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

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Video Für den Film hebt die Kamera ab. Die Schwebeplattform steigt bei den Bäumen im Schlosspark auf, fliegt knapp am Turm vorbei und lugt dann von oben hinein ins Schloss. Als wäre die Kamera neugierig geworden, nähert sie sich im Sinkflug den Freunden des Barock, die im Schlosshof tanzen.

Fingerspitzengefühl für ruhige Aufnahmen nötig

Die beiden 19-jährigen Friedberger Mediengestalter Carla Brobst und Adrian Kaul haben solche neuen Einsichten möglich gemacht. Es ist ihr erster professioneller Film mit Videoaufnahmen aus der Luft, dem weitere folgen sollen. Adrian Kaul steuert den selber gebastelten Quadrocopter, Carla Brobst die Kamera. Für ruhige Aufnahmen war dabei viel Fingerspitzengefühl nötig. Bis hundert Meter über dem Schloss ist die Videokamera geflogen. Schwieriger waren aber die Nahaufnahmen. Zwischenzeitlich war auch angedacht, dass der Mini-Hubschrauber während einer Veranstaltung durch das Tor hinein ins Schloss fliegt. Aus Sicherheitsgründen wurde darauf aber verzichtet.

Bewusst hat die Stadt den Auftrag an „hoffnungsvolle junge Talente“ vergeben, wie Bürgermeister Bergmair sagt. Ziel des Videos sei es, für Sympathie und Zustimmung für die Schloss-Neukonzeption zu werben. Bergmair sieht sich da im Einklang mit der Beschlusslage des Stadtrats und der eigenen Entschlossenheit, das Vorhaben zu verwirklichen.

Internet-Seiten Der Internet-Auftritt über die Schloss-Neukonzeption entstand in Zusammenarbeit mit der Firma „actori“, die auch ein Nutzungskonzept für das Schloss erarbeitet. Zu finden sind auf den Internet-Seiten Infos, Argumente, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Termine und „visuelle Eindrücke“ von dem geplanten Umbau. Frank Büschel erhofft sich einen Dialog mit den Nutzern der Seiten. Fragen sind willkommen und werden beantwortet. »Aufgefallen

Das Video und die Internet-Seiten über die Neukonzeption unter

www.friedberg.de

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