CSU überrascht mit 4-Millionen-Projekt. Die Kreisumlage darf aus Friedberger Sicht nicht zu stark steigen. Von Andreas Schmidt

Lang sind die Wunschlisten der Friedberger Stadtratsfraktionen für den Haushalt 2012 und für die Investitionen in den kommenden Jahren. Und damit setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte. Den größten Brocken hat die CSU-Fraktion zu bieten. Mit 4,1 Millionen Euro will sie in den kommenden beiden Jahren den Neubau des städtischen Bauhofs schultern.
Das lange angedachte Projekt wurde immer wieder verschoben. Für CSU-Fraktionschef Thomas Kleist führt jetzt an einem schnellen Neubau kein Weg mehr vorbei, wegen "katastrophaler" baulicher Zustände. Dieser Meinung schloss sich Franz Reißner (SPD) an. Entscheidungen fielen noch nicht. Die Fraktionen werden zunächst intern über die gut hundert Änderungsvorschläge beraten.
Deutliche Signale gab es vom Stadtrat in Sachen Erhöhung der Kreisumlage. Mehr als 50 Punkte seien nicht drin. Dies betonten Bürgermeister Dr. Peter Bergmair (parteilos) und 2. Bürgermeister Roland Fuchs (SPD). Die Solidarität zwischen Stadt und Landkreis dürfe keine Einbahnstraße sein, so Bergmair. "Die Stadt Friedberg hat erheblich zum Wohlstand des Landkreises beigetragen", sagte Fuchs.
Dazu mehr in der Samstagausgabe der Friedberger Allgemeinen.
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