Sonntag, 24. September 2017

23. Februar 2009 05:00 Uhr

Büttenredner grüßen Schlossbesitzer und Schuß-Verletzte

Friedberg (scha) - Was sind die Friedberger nicht alles? Beate Euler hat sich als Büttenrednerin für die ORCC-Prunksitzung viele Beinamen ausgedacht:

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"Salem aleikum, Schlossbesitzer,

verehrte Ludwigstraßen-Flitzer,

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ihr Falschparker und Parkschein-Sparer, ihr Bis-zur-Eingangstüre-Fahrer, ihr Baumschützer und Sauvertreiber und alle Windkraftwerk-Vermeider! Die Schuß-Verletzten will ich grüßen und die, die heut noch dafür büßen ..."

Das Friedberger Narrenvolk fühlte sich angesprochen und amüsierte sich ebenso wie bei den weiteren Büttenreden. Aus dem Sarkophag stieg Kleopatra (Beate Euler), um auch an die Friedberger Kommunalwahlen zu erinnern:

"Ihr durftet es ja miterleben:

Der Schuß ging akkurat daneben.

Und traf so manchen schwarzen Streiter und einige der Wegbereiter!"

Und nach all dem Ränkespiel im alten Ägypten wundert sich "Kleo" über Friede, Freude, Einigkeit zwischen den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Thomas Kleist und Wolfgang Rockelmann:

"Tatsächlich sind - laut Protokoll - die Stadträte fast liebestoll! Der Thomas lächelt dann und wann den Wolfgang schon fast zärtlich an und haucht bei Anträgen und Fragen: "Das will ich gerne mit Dir tragen!"

Von Interesse sind auch die beiden neuen Bürgermeister-Stellvertreter. Die Rollenverteilung ist übrigens klar. Als Zweiter darf Roland Fuchs "den Chef vertreten, wo man ihn zu Tisch gebeten".

Als Dritter muss Manfred Losinger hingegen "beim Fischereiverein der Ehrenköder sein". Über Losinger reimte Beate Euler außerdem:

Der wilde Stier wurde kastriert

und obendrein domestiziert!

"Seitdem er im Triumvirat

den Posten des Rechtsaußen hat,

ist er gemäßigt und recht zahm,

teilweise sogar etwas lahm!"

Nicht fehlen durfte die Bürgermeister Dr. Peter Bergmair zugeschriebene Baumfällaktion am Marienbrunnen:

"Der Peter wurde - gar nicht träge - zum Rambo mit der Kettensäge. Und hat noch vor dem Morgengrauen

die Bäume einfach umgehauen! ...

Einige riefen: ,Hängt ihn auf!'

Kamen dann aber schnell darauf,

den Baum, der dazu nötig wär,

gab's ja inzwischen nimmermehr!"

Tatendrang bewies der Bürgermeister auch im Advent mit den Betonabweisern in der Ludwigstraße:

",Nu ei verbibsch', ruft einer laut.

,Die ham de Mauer uffgebaut.

Mensch, Mutti, ne, wie ist das scheene.

Da fühl ich mich gleich wie daheeme!'"

Nicht verschont von Kleopatra blieb Altbürgermeister Albert Kling: "Albert, die Klinge, kann's nicht lassen, in jedes Fettnäpfchen zu fassen." Kleos Rat an Klings Gattin Marianne lautete:

"Wir bitten Dich, liebe Marianne,

nimm eine große schwere Pfanne.

Und hau dem Albert ... na, lass sein,

doch lieber ein paar Eier rein!"

Putze Frieda ORCC-Vizepräsidentin Melanie Waschner stellte davor den Besen zur Seite und wurde zum Gardemädel. Und eine Tänzerin kann beim Friedberger Carnevalsclub einiges erleben.

"Eine Freundin warnte vehement.

Das Treiben dort ist vielen fremd.

Recht fraglich ist so mancher Brauch.

Und den Charakter verdirbt es auch."

Der Präsident von diesem Verein jedenfalls hat offenbar seinen Spaß:

"Dies ist einer, wie ihr ja wisst,

der nun einmal gerne küsst."

Aber auch die tänzerischen Anforderungen sind hoch.

"Musst lustvoll deine Hüften wiegen.

Dich überhaupt wie Gummi biegen."

Das Tanzen hat Frieda daraufhin aufgegeben und schnappte sich das Mikrofon als Moderatorin ihrer "Supertruppe" vom ORCC.

Trommler der Nacht Traditionell hatte um Mitternacht ORCC-Präsident Reinhold Korper als Stadtwachen-Trommler das letzte Wort. Die Erinnerung an den Kommunalwahlabend mit der Niederlage der CSU durfte nicht fehlen:

"Es wurde auch mit Hohn bedacht so mancher, der dabei verlacht.

Doch war am Ende hier zum Schluss

Schuld nur Losinger und Schuß?

Oder hat man gemeinsam in Jahren

dieses Ergebnis eingefahren?"

Durch die neuen Machtverhältnisse stieg Roland Fuchs zum zweiten Bürgermeister auf:

"Es weiß der Wolf, der Bär, der Luchs, natürlich auch ein Roland Fuchs, willst du dein Leben erfolgreich gestalten, brauchst du Freunde, die den Steigbügel halten."

Und auch zum Thema Ludwigstraße gab es zum Abschluss einiges zum Trommeln:

"Gehen wir in aller Eile zum Flanieren auf unsere Einkaufsmeile." ...

"Verkehrsberuhigt, dass wir nicht lachen. Wir schaffen locker 50 Sachen.

Als Fahrer hat man keine Not

beim großen Parkplatzangebot.

Verboten ist's, man soll dies nicht,

doch wo kein Kläger, da kein Gericht.

Außerdem möchte keiner beim Kaufen

so ewig weite Strecken laufen.

So war jetzt das Ergebnis nur:

Neues Pflaster, Chaos pur!

Wir Narren sahen dies genau:

klasse Leistung - Friedberg Helau!"

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