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19. März 2010 19:30 Uhr

Affing

Bundesverdienstkreuz am Bande für Christine Brandmeir

Das Bundesverdienstkreuz am Bande hat Bundespräsident Horst Köhler der Affingerin Christine Brandmeir verliehen. Damit würdigte er ihr Engagement für Jugendliche im ländlichen Raum auf der ganzen Welt.

Affing. Das Bundesverdienstkreuz am Bande verlieh Bundespräsident Horst Köhler der Affingerin Christine Brandmeir. Damit würdigte er ihr Engagement für Jugendliche im ländlichen Raum auf der ganzen Welt. Die bayerische Justizministerin Beate Merk überreichte der 36-Jährigen die Auszeichnung gestern im Rahmen einer Feierstunde im Rokokosaal der Regierung von Schwaben in Augsburg. "Dieser Orden ist die höchste Anerkennung, die unsere Bundesrepublik aussprechen kann", betonte die Ministerin bei der Übergabe.

Von 2003 bis 2008 war Christine Brandmeir Generalsekretärin der MIJARC (Mouvement International de la Jeunesse Agricole et Rurale Catholique). Das ist der Zusammenschluss von katholisch-christlichen Landjugendverbänden in über 40 Ländern der Welt. Ihr Arbeitsschwerpunkt war die Öffentlichkeits- und politische Arbeit, besonders in Zusammenarbeit mit Organisationen der Vereinten Nationen (UN) wie der UNESCO und der Welternährungsorganisation FAO.

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Begonnen hat Brandmeir ihre Arbeit in der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) als Jugendliche im Ortsverband Affing und auf Kreisebene. Von 1993 bis 1997 war sie ehrenamtliche Diözesanvorsitzende in Augsburg, 1999 wurde sie für drei Jahre zur hauptamtlichen KLJB-Bundesvorsitzenden gewählt. Heute koordiniert die Diplomsozialpädagogin und Mutter dreier Kinder bei der Geschäftsstelle des Bündnisses für Augsburg die Mehrgenerationentreffpunkte in zwölf Stadtteilen.

"Als Landjugendliche haben Sie es sich auch zur Aufgabe gemacht, den Kindern und Jugendlichen Perspektiven zu eröffnen, im ländlichen Raum zu bleiben, der Stadtflucht entgegenzuwirken", sagte Beate Merk. Darüber hinaus würdigte die Ministerin besonders die Tatsache, dass Christine Brandmeir gemeinsam mit ihrem Mann ihre Tochter Eva pflegt, die seit einem Unfall im Mai 2008 schwerstbehindert ist.

Abschließend sagte Merk: "Solange auch so junge Menschen wie Sie sich für das Allgemeinwohl, für die Gesellschaft als Ganzes einsetzen, so lange müssen wir uns um die Zukunft dieser Gesellschaft keine großen Sorgen machen." (bac)

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