Autofahrerin schob die Schuld auf einen anderen.

Mit einer ausgesprochen schlechten Ausrede tauchte eine Autofahrerin bei der Friedberger Polizeiinspektion auf, nachdem sie nach Polizeiangaben zuvor mit ihrem Auto gegen eine Leitplanke geprallt war. Weil sie aber statt dessen angab, dass ihr Wagen von einem Unfallflüchtigen angefahren worden sei, muss sie sich nun auch wegen Vortäuschen einer Straftat verantworten.
Die Frau wollte am Dienstag bei der Polizei Anzeige erstatten, weil ihr Pkw angeblich am Friedberger Sparkassenplatz angefahren worden war. Angesichts gravierender Schäden an dem Auto zweifelten die Polizeibeamten aber an der Darstellung. Kurz danach kam ein Pkw-Fahrer zur Dienststelle, um ebenfalls eine Unfallflucht mitzuteilen. Nach seiner Aussage war er auf der B 300 in Richtung Augsburg unterwegs gewesen, als ihm eine Pkw-Fahrerin entgegenkam und dabei aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Beide Beteiligten bremsten ab und wichen sich gegenseitig aus. Während der Pkw-Fahrer sein Fahrzeug unbeschädigt anhalten konnte, stieß das Auto der Frau gegen die Leitplanke. Als der Mann auf das beschädigte Fahrzeug zuging, fuhr die Frau damit davon. Zeugen merkten sich das Kennzeichen der Unfallflüchtigen.
An der Unfallstelle stellte die Polizei Teile des beschädigten Fahrzeuges sicher. Die Fahrerin des Opel muss sich nun nach Polizeiangaben auf eine doppelte Anzeige gefasst machen - wegen Unfallflucht und Vortäuschen einer Straftat.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: