Gremium beschließt, Umgehungsstraße von Hörmannsberg und Ried im Flächennutzungsplan festzuschreiben
Ried In der jüngsten Ratssitzung informierte Bürgermeister Anton Drexl darüber, dass der Förderantrag für den Bau der Südumgehung bei der Regierung eingereicht werden soll. In diesem Zusammenhang wurde der neue Flächennutzungsplan „Am Bittfeld“ vorgestellt. Nötig wurde diese Änderung, weil ein Antrag auf Massentierhaltung eingereicht wurde. Um Konflikte mit den umliegenden Wohngebieten und bestehenden Planungen auszuräumen, sollen zulässige Nutzungen räumlich strukturiert und definiert werden. Noch steht der Bau in weiter Ferne, Drexl rechnet mit 15 bis 20 Jahren: „Doch wenn wir schon heute die Voraussetzungen dafür schaffen und einen Flächenplan vorlegen können, sind wir auf der sicheren Seite.“
Den Verlauf der Umgehung und die Einbeziehung in den neuen Nutzungsplan erläuterte Hans Hintermair vom Ingenieurbüro Brugger in Aichach. Die Umgehung verläuft südlich von Hörmannsberg und Ried und lässt genügend Raum zur nächsten Wohnbebauung. Der Trassenkorridor von 80 Metern setzt sich aus einer 20 Meter breiten Bauverbotszone und einer Baubeschränkungszone von 40 Metern beidseitig der Trasse zusammen. Eine anderweitige Nutzung ist somit ausgeschlossen. Die Flächen können weiterhin landwirtschaftlich genutzt und ökologisch aufgewertet werden.
Aus Sicht der Räte war dieser Informationsstand völlig ausreichend, um eine Entscheidung solcher Tragweite treffen zu können. Der Ausschuss war einheitlich dafür und hat empfohlen, die Option für die in Zukunft erforderliche Umgehungsstraße von Hörmannsberg und Ried zu bewahren.
Rechnungsprüfung Der Beschlussvorschlag des Rechnungsprüfungsausschusses wurde einstimmig angenommen und die Entlastung für 2009 und 2010 erteilt.
Leinenpflicht Kampfhunde und Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimeter sind Innerorts an einer reißfesten Leine zu führen, die drei Meter nicht überschreitet. Im Außenbereich ab 100 Meter dürfen große Hunde, aber keine Kampfhunde, frei laufen.
Straßenbeleuchtung Die Neuregelung mit LEW beschert der Gemeinde etwa 290 Euro Ersparnis.
Ausschuss In der vorangegangenen Sitzung des Bauausschusses wurden zwei Neubauten von Einfamilienhäusern einstimmig angenommen. (riem)
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