Freitag, 24. November 2017

03. November 2011 07:00 Uhr

Baindlkirch

Hühnermast: Bürgerinitiative schaltet Regierung ein

Die Regierung soll nun den Bauantrag und Brandschutz der geplanten Mastanlage prüfen.

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Nur Feldwege führen zum Grundstück (im Vordergrund), auf dem der Hühnermaststall bei Baindlkirch (hinten) geplant ist. Die Zufahrt ist damit nach Meinung der BI nicht gesichert. Die Gruppierung hat sich deshalb an die Regierung von Schwaben gewandt.
Foto: Anton Schlickenrieder

Der Kampf gegen den geplanten Hühnermaststall südlich von Baindlkirch nimmt kein Ende. Nun hat die Bürgerinitiative (BI) „Gemeinschaft zur Erhaltung der Lebensqualität in der Gemeinde Ried“ die Regierung von Schwaben eingeschaltet. Die Behörde soll prüfen, ob die Zufahrten zum Stall auf Ausgleichsflächen der Gemeinde liegen und ob der Brandschutz gesichert ist.

In der Gemeinde läuft für den Ortsteil Baindlkirch seit Monaten ein Bauantrag für den Hühnermaststall mit 39500 Tieren. Dieser Antrag wurde im Landratsamt Aichach-Friedberg eingereicht, dieser Antrag wurde der Gemeinde Ried vom Landratsamt zur Stellungnahme vorgelegt. Der Gemeinderat erhielt daraufhin eine Beschlussvorlage von Bürgermeister Anton Drexl, in welcher unter anderem die Zufahrt zu diesem geplanten Bauvorhaben als gesichert eingestuft wird. „Dieser Einschätzung hat der Gemeinderat ohne jegliche Nachfrage oder weitere Prüfung vor Ort zugestimmt und somit eine positive Stellungnahme an das Landratsamt übergeben“, moniert Claudia Mayer von der BI in ihrem Schreiben an die Regierung.

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Die Rechtmäßigkeit des Beschlusses zweifelt die Bürgerinitiative an: Da der An- und Abtransport mittels Lastwagen mit bis zu 40 Tonnen erfolgen soll, seien die Zufahrten unzureichend. Abgehend von der Ortsverbindungsstraße Baindlkirch Richtung Glon in die Felder zum geplanten Standort bestünden momentan nur schmale, unbefestigte Feldwege. Diese würden nicht einmal die vorgeschriebene Breite von fünf Meter besitzen, so Mayer. Die im Antrag ausgewiesene Zufahrt von der Ortsverbindungsstraße zum geplanten Hühnermaststall sei durch Lastwagen im derzeitigen Zustand nicht befahrbar, da sowohl Breite wie Streckenführung dem entgegen ständen. „Um eine gesicherte Zufahrt zum voraussichtlichen Standort zu erstellen, müsste nach unserem jetzigen Kenntnisstand die Gemeinde Ried gemeindeeigenes Land an den Antragsteller verkaufen. Diese Grünfläche dient derzeit schon als Ausgleichsfläche für ein neues Baugebiet“, so die Bürgerinitiative in ihrem Schreiben an die Regierung.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Friedberger Allgemeinen.

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