Besonders eifrig sind die Kissinger, wenn es darum geht, Blut zu spenden. Nun haben die Gemeinde und das Rote Kreuz wieder Blutspender ausgezeichnet.

Kissing. Besonders eifrig sind die Kissinger, wenn es darum geht, zum Aderlass anzutreten. Nun haben Gemeinde und Rotes Kreuz wieder Blutspender ausgezeichnet. Bürgermeister Manfred Wolf ist es genauso wichtig wie Hans-Jürgen Pflügel als stellvertretendem Bereitschaftsleiter, dass die Blutspender eine große Wertschätzung erfahren. Deshalb werden die Spendenjubilare jedes Jahr eigens von der Gemeinde Kissing eingeladen. Zwölf Kissinger nahmen für ihr Engagement zusätzlich zu den Ehrungen und Geschenken des Roten Kreuzes auch noch Aufmerksamkeiten ihrer Heimatgemeinde an. "Sie haben ihr Wertvollstes, ihr Blut, abzapfen lassen und ich stehe deshalb vor Ihnen voller Dankbarkeit und Respekt", betonte Manfred Wolf. Dass die Kissinger auch in diesem Jahr mit zwölf Spenderjubilaren wieder viele Bürger ehren durften, hängt auch mit dem Engagement der Rotkreuzgemeinschaft vor Ort zusammen. "Wir sind wie eine große Familie und unsere Helfer kümmern sich persönlich um die Spender, erklärte Hans-Jürgen Pflügel. Einmal im Vierteljahr gibt es einen Spendetermin in der Mehrzweckhalle. Die Spender von 18 bis 68 Jahren helfen nicht nur Leben retten, sondern tun sich auch selbst etwas Gutes: Laut Untersuchungen leben Blutspender gesünder, weil ihr Blut genau unter die Lupe genommen werde und sich in guter Regelmäßigkeit regeneriere. Kissing gehört schwabenweit zu den Gemeinden mit dem höchsten Spendeaufkommen. (jojo)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: