Gedränge auf der Zugangsrampe war zu groß. Kritische Situation, aber keine Verletzten.

Von Andreas Schmidt
Zu groß wurde am frühen Dienstagabend der Ansturm zur Tiefgaragen-Party des Friedberger Jugendclubs. Weil sich auf der Zugangsrampe nach unten zu viele Leute drängten, ging die Polizei dazwischen und sperrte den Zugang. Verletzt wurde bei dem Gedränge niemand. Der Einsatzleiter, Polizeihauptkommissar Wolfgang Hamann, sprach aber im Nachhinein von einer "ausgesprochen kritischen Situation". Polizisten drängten die verhinderten Partygänger zurück. Im Einsatz waren am Abend etwa 20 Polizisten sowie Rettungskräfte des Roten Kreuzes.
Die Zugänge wurden gesperrt. Die Party ging zwar unten weiter, zusätzliche Gäste wurden aber nicht mehr hinabgelassen. Einige hundert verhinderte Partygänger warteten längere Zeit vergeblich, eingelassen zu werden. Mit Lautsprecher-Durchsagen wurden sie aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Viele harrten dennoch aus und zeigten teilweise auch wenig Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen.
Zugelassen ist die Tiefgaragen-Party für höchstens 800 Besucher. Offenbar hatte diesmal das gute Wetter ungewöhnlich viele Besucher angelockt. Bei den bisherigen drei Tiefgaragen-Partys des Jugendclubs hatte es keine ähnlichen Probleme gegeben.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: