Wenn längst nicht mehr existierende Gebäude die Friedberger Innenstadt schmücken und das Friedberger Schloss fest in asiatischer Hand ist, wenn der Kirchturm demontiert wird und die Punkszene die Geschichte der Stadt mal genauer unter die Lupe nimmt, dann handelt es sich nicht um verrückte Hirngespinste, sondern um einen fantasievollen und außergewöhnlichen Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt Friedberg.
Einen solchen Blick wagte die 20-jährige Carla Brobst, die im Zuge der Veranstaltungsreihe „Stadt.Geschichte.Zukunft.“ Schätze aus dem Stadtarchiv ausgrub und ihnen mit viel Kreativität und ein wenig digitaler Bearbeitung neues Leben einhauchte. Mit ihren Zukunftsmontagen möchte sie zeigen, welches Potential in der Stadt steckt.
Doch nicht nur die teilweise satirischen Fotomontagen kamen gut an, sondern auch der gelungene Spannungsbogen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsvisionen.