Der TSV Friedberg erkämpft sich beim BSC Memmingen ein torloses Remis
Der TSV Friedberg hielt auch in Memmingen dagegen. Im vorletzten Punktspiel holten die Kindermann-Schützlinge gegen einen um den direkten Klassenerhalt energisch kämpfenden BSC Memmingen ein 0:0-Unentschieden und setzten damit die Erfolgserie der letzten Wochen fort.
Während die Friedberger für die neue Saison als Bezirksligist ja bereits gesetzt sind, müssen sich die Allgäuer erst noch endgültig qualifizieren. Und dementsprechend ging es in diesem vorletzten Punktspiel zur Sache. Die Zuschauer bekamen trotz der „Nullnummer“ ein hoch attraktives Spiel zu sehen, das ziemlich ausgeglichen war und trotz der Bedeutung für die Platzherren aber fair verlief.
„Gift war schon drin“, räumte TSV-Trainer Reinhard Kindermann ein. Aber die Schiedsrichterin Johanna Klamper hatte die Sache jederzeit bestens im Griff. Außer ein paar Gelber Karten gab es keine besonderen Vorkommnisse. Ein Glück, dass wenigstens Torwart Martin Lilli von Anfang an hellwach war. Aber mit zunehmender Spieldauer ordneten die Friedberger das Spiel und konterten präzise und gefährlich. Aber sie nutzten einige hochkarätige Chancen nicht. Nino Kindermann, Marcel Pietruska und Manuel Hornung hatten die Führung auf dem Fuße.
„Wir wollten ungeschlagen bleiben und das ist uns gelungen“, sagte Chefcoach Reinhard Kindermann. Die Punkteteilung ist gerecht und Friedberg hielt damit Platz vier. Die Memminger dagegen müssen um die direkte Qualifikation weiter bangen.
TSV Friedberg Lilli; Miok, Fischer, Bures, Slupik, Lang, Lehrmann, Hornung (75. Berglmeir), Pöhlmann (68. Lichtenstern), Kindermann, Pietruska (80. Hermogenes). – Tore Fehlanzeige. – Zuschauer 180. – Schiedsrichterin Johanna Klamper.
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