Der TSV Friedberg steht im Kampf gegen den Abstieg beim unmittelbaren Konkurrenten Coburg/Grub mächtig unter Druck und braucht dringend einen Sieg


Die Volleyball-Zweitligamannschaft des TSV Friedberg reist am Ostersamstag in die Oberpfalz – genauer gesagt zur VSG Coburg/Grub – und möchte sich dort zu Ostern zwei Punkte ins Nest legen.
Eine „Füllung“ bräuchte nämlich nicht nur das Osternest der Schwaben, auch das Punktekonto könnte ein paar Pünktchen gebrauchen. Sonst droht nämlich der Abstieg – und das immer gewaltiger. Momentan rangieren die TSV-Spieler um ihren Spielertrainer Stefan Meingast mit 14:32 Punkten auf Tabellenplatz elf, gerade einmal zwei Zähler von den aktuellen Abstiegsplätzen entfernt. Gegen alle Teams am Tabellenende stehen noch Spiele aus, dennoch könnte ein Patzer in dieser Phase verheerend sein. „Wir müssen die Möglichkeiten am Schopfe ergreifen, das ist uns gegen Mendig leider nicht gelungen“, resümiert Co-Trainer und Libero Peter Kaufmann. Im Hinspiel gegen Coburg verlor man mit 2:3. Es steht also noch eine Rechnung offen mit den Oberpfälzern. Der TSV zollt den Oberpfälzern Respekt. Haben doch die „Grünen“ aus Coburg die Friedberger im Hinspiel bereits gut bearbeitet und über die volle Distanz in Schach gehalten, und letzten Endes glücklich gewonnen. „Lamentieren oder überschwängliche Euphorie bringt uns nichts. Wir müssen uns auf jeden einzelnen Punkt fokussieren und alles Drumherum für die Dauer des Spiels vergessen. Wir werden die Chance kriegen und dann müssen wir dafür bereit sein. Aus sportlicher Sicht denke ich, gehören wir eindeutig in diese Liga“, so Friedbergs Veteran Andreas Strempel.
Ob die Schwaben diese Forderung ihres dienstältesten Spielers auch umsetzen können und was der Samstagabend für den TSV bereithält, erfahren Zuschauer und Spieler ab 19.30 Uhr in der „grünen Hölle“ von Coburg, die der TSV nach Möglichkeit in ein schwarzes-weißes Jubelmeer verwandeln will.
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