Samstag, 19. August 2017

29. Juni 2015 18:37 Uhr

Radball

Kissing verpasst Aufstiegsrunde knapp

Sieben Punkte am letzten Spieltag reichen dem Duo Kieferle/Egarter am Ende nicht. Der RSV belegt in der Abschlusstabelle der 2. Bundesliga letztlich Platz sechs Von Wolfgang Tippner

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Thomas Kieferle (links) und Martin Egarter vom RSV Kissing – hier im Spiel gegen Reichenbach – verpassten den Sprung in die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga knapp.
Foto: Tippner

„Verrückt“ – so könnte man die Saison in der 2. Radball-Bundesliga bezeichnen. Hatten doch vor dem letzten Spieltag noch acht Teams die Chance, auf einen der drei Aufstiegsplätze zu kommen - darunter auch der RSV Kissing. Andererseits aber schwebten sechs der zwölf Teams in latenter Abstiegsgefahr – darunter auch Kissing. Den vermieden die beiden RSV-Spieler Thomas Kieferle und Martin Egarter, aber zum Aufstieg reichte es nicht.

Schon im ersten Spiel sorgten die Kissinger dafür, dass der Abstieg kein Thema mehr war. Mit 4:2 siegten Kieferle/Egarter gegen Gärtingen II, jene Mannschaft, die mit 111 Toren die meisten Treffer erzielt hatte – aber mit 99 auch die meisten Gegentore bekam.

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Gegen den bereits feststehenden Absteiger Oberesslingen II reichte es nach einer 3:0-Führung zu einem 3:2-Erfolg – noch wäre der Aufstieg drin gewesen.

Im Spiel drei ging gegen die „Fahrstuhl-Mannschaft“ der Liga – den RSV Reichenbach. Nicht nur die Spieler wurden nervös, auch die Kommissäre ließen sich von der prickelnden Spannung anstecken. Kissing führte 2:0 und „malträtierte“ dann Latte und Pfosten. Das wurde dem RSV trotz einer 3:1-Führung am Ende zum Verhängnis – es reichte nur zum 3:3-Unentschieden und damit war die Aufstiegsrunde fast schon unerreichbar.

Nun mussten gegen die Hausherren vom RSV Stein II die fehlenden Punkte her. Die Halle kochte, auch die Reichenbacher Fans unterstützen die Truppe aus Stein lautstark. Nach dem 2:2 zur Pause gerieten die Kissinger im zweiten Durchgang schnell mit 2:4 ins Hintertreffen – und hatten bei beiden Gegentoren Grund zur Kritik an den Schiedsrichtern.

Anschlusstreffer fällt zu spät

30 Sekunden vor Spielende bekam Kissing einen Strafstoß zugesprochen, den Thomas Kieferle famos zum 3:4-Anschlusstreffer verwandelte. Die letzten Sekunden dieses Matches waren dann ein offener Schlagabtausch, brachten aber keinen Treffer mehr. Dadurch war Stein durch, schaffte es in der Endabrechnung auf den zweiten Platz und vertritt Bayern somit in der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Als Meister steigt der RVI Ailingen direkt auf.

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