Köln Die Domstadt mit ihrem internationalen "Cologne Triathlon Weekend" war wieder ganz in der Hand der Ausdauer-Dreikämpfer. 3200 Athleten waren über die verschiedenen Distanzen am Start. Angefangen vom "CologneKids" für die Jüngsten, bis hin zur Langdistanz "Cologne226", der Königsdisziplin über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einem Marathonlauf, war für alle Leistungsklassen eine Startmöglichkeit angeboten. Vom TSV 1862 Friedberg starteten Heiko Irmscher und Jochen Knorz beim "Cologne226 Half" mit den Abschnitten 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen und nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison auch Thomas Werner über die Langdistanz.

Geschwommen wurde auf der WM Ruder-Regattabahn des Fühlinger Sees. Anschließend ging es mit dem Rad auf der linken Rheinuferseite direkt in die Kölner City zum Wendepunkt an der Deutzer Brücke und zurück über den Fühlinger See auf einen Rundkurs im Norden der Stadt. Die knapp elf Kilometer lange Laufrunde führte über die Deutzer Brücke und weiter Rheinaufwärts unter der Rodenkirchener Brücke durch und zurück zur Wechselzone. Trotz erheblichem Trainingsrückstands konnte Werner mit 59:07 Minuten eine gute Schwimmzeit erreichen und nach schnellem Wechsel aufs Rad steigen.
Für einem Jahr bei einem Radsturz schwer verletzt
Mit 4:55:32 Stunden auf der zweiten Teildisziplin ging der Friedberger bereits als 16. des Gesamtfeldes auf die abschließende Marathonstrecke. Dies ist besonders bemerkenswert, hatte er sich doch vor einem Jahr an gleicher Stelle bei einem Radsturz schwer verletzt.
Nach anfangs gutem Rhythmus musste er dann auf der zweiten Hälfte des Marathons doch noch einige der starken Konkurrenten vorbeiziehen lassen. Nach 3:42:57 Stunden auf der Laufstrecke und einer Gesamtzeit von 9:44:31 Stunden erreichte Werner das Ziel auf dem Heumarkt in Köln als 22. und war somit hervorragender Siebter in seiner Altersklasse M40.
Heiko Irmscher der seine erste Mitteldistanz absolvierte konnte bereits nach 34:47 Minuten auf das Rad wechseln, dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen Jochen Knorz (34:41 Minuten), der erst vor sechs Wochen eine neue persönliche Bestzeit beim Ironman in Zürich aufstellte. Ebenfalls fast zeitgleich konnten die beiden nach 2:36:06 bzw. 2:37:21 Stunden auf die Halbmarathonstrecke gehen. Dort hatte dann unser Triathloneinsteiger Heiko Irmscher klar die Nase vorn und konnte bereits nach tollen 1:45:15 Stunden auf der Laufstrecke und einer Gesamtzeit von 5:04:39 Stunden strahlend die Ziellinie überqueren.
Auch Jochen Knorz war mit seiner Halbmarathonzeit von 1:58:17 Stunden zufrieden und glücklich als er mit einer Endzeit von 5:18:26 Stunden auch das Ziel erreichte. (thwe)
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