Mittwoch, 18. Oktober 2017

12. Juni 2016 12:14 Uhr

Umfrage

Die Deutschen sind Grill-Europameister

Die Deutschen und ihr Grill: Was am meisten auf dem Rost landet und worauf man achten muss.

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Die Deutschen grillen gerne.
Foto: Daniel Maurer (dpa)

Der Deutsche und sein Grill – das kommt einer Liebesbeziehung ziemlich nahe. Von Mai bis September wird bewundert, angehimmelt, kurzum: geschwärmt. Von glänzenden Kugelgrills und praktischen Aluschalen. Von raffiniertem Kartoffelsalat, von rauchiger Holzkohle und perfekten Grillstreifen. Offenbar hat der Deutsche seinen Grill sogar noch ein bisschen lieber als seine europäischen Nachbarn. Man könnte auch sagen: Er ist Grill-Europameister. Das zumindest legt eine repräsentative Umfrage des Vergleichportals Idealo nahe.

72 Prozent der Deutschen grillen gerne Würstchen

In Deutschland besitzen demnach 93 Prozent der Befragten einen Grill, mehr als in allen anderen Ländern. Der Deutsche wirft ihn der Umfrage zufolge 19 Mal im Jahr an. Auf dem zweiten Platz landen die Franzosen mit 17 Mal, in England wird im Schnitt nur zehn Mal im Jahr gegrillt.

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Was auf den Rost kommt, hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Geflügelproduzenten Wiesenhof erfragt. Demnach essen 82 Prozent der Deutschen am liebsten gegrilltes Fleisch wie Steaks oder Schnitzel. 72 Prozent grillen gerne Würstchen, 45 Prozent Spieße. Das rohe Fleisch sollte übrigens nicht zu lange an der frischen Luft und in der prallen Sonne liegen, rät die Verbraucherzentrale Bayern. Denn dadurch könne sich die Zahl der Keime um ein Vielfaches erhöhen. Große Grillnachfrage lässt Fleischpreise steigen

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Ein Artikel von
Sarah Schierack

Augsburger Allgemeine
Ressort: Wirtschaft


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