Mittwoch, 29. März 2017

20. Juni 2016 13:06 Uhr

Glücksspiel-Sucht

Glücksspielsucht spitzt sich in drei Phasen zu

Glücksspielsucht hat oft drei Phasen - und wird von Phase zu Phase immer schlimmer. Psychiater raten dazu, sich bei ersten Anzeichen einer Spielsucht schnell Hilfe zu suchen.

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Die Glücksspielsucht kann sich schnell entwickeln, egal ob im Casino oder am Spielautomaten.
Foto: Ole Spata (dpa)

Glücksspielsucht entwickelt sich, wie die meisten anderen Süchte auch, sehr schnell. Wenn Menschen sich stark zu Glücksspielen hingezogen fühlen, sollten sie sich möglichst rasch Hilfe suchen. Denn ist aus der Anziehung erst einmal eine Sucht geworden, wird es sehr schwer, das Spielen aufzugeben, teilte die Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie mit.

Dabei verläuft Glücksspielsucht meistens in drei Phasen, in denen sie immer schlimmer wird. Betroffene und Angehörige sollten diese Phasen kennen, um schnell reagieren und Hilfe suchen zu können.

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In drei Phasen: Glücksspielsucht spitzt sich oft zu

Bei einer starken Vorliebe für Glücksspiele kann es ein erster Schritt sein, Verführungen von vornherein aus dem Weg zu gehen. Beispielsweise können sich Spieler bei Casinos selbst sperren lassen, um einer Glücksspielsucht vorzubeugen und gar nicht erst in den Teufelskreis zu geraten.

Entwickelt sich doch eine Glücksspielsucht, spitzt sie sich in diesen drei Phasen zu: In einer ersten Phase beschränken Spieler ihre Aktivitäten meist auf die Freizeit und gleichen Verluste aus. Gleichzeitig lernen sie das Spiel immer besser kennen und ihre Risikobereitschaft steigt. Dabei lässt sich die Glücksspielsucht noch kaum erkennen.

Glücksspielsucht: Spiel wird zum Lebensmittelpunkt

In der daran anschließenden Verlustphase spielen die Spieler immer häufiger und sie brauchen höhere Gewinne, um Gewöhnungseffekte beim Glücksspiel auszugleichen. Es gibt häufig erste familiäre und finanzielle Probleme. In einer dritten Phase hat der Spieler schließlich keinerlei Kontrolle mehr über seine Glücksspielsucht. Das Spiel wird für ihn zum Lebensmittelpunkt. dpa/tmn

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