Donnerstag, 18. Januar 2018

01. Februar 2016 07:32 Uhr

IBAN-Pflicht

IBAN: So einfach merken Sie sich den Aufbau

Die IBAN wird ab Februar 2016 auch in Deutschland für Überweisungen Pflicht. Wir erklären den Aufbau - und wie Sie sich die lange Nummer ganz einfach merken.

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IBAN ab dem 1. Februar: Bankkunden müssen bei Überweisungen immer die IBAN angeben.
Foto: Andrea Warnecke, dpa

Die IBAN kommt - und damit haben Kontonummer sowie Bankleitzahl bald ausgedient. Ab dem 1. Februar 2016 müssen die Deutschen die IBAN ("International Bank Account Number") beispielsweise bei Überweisungen angeben. Aber wie ist der Aufbau der IBAN - und wie merkt man sich die 22-Stellen lange Kombination?

Die IBAN ist in den 34 teilnehmenden Staaten gleich aufgebaut. Am Anfang steht der Ländercode, für Deutschland also DE. Dann folgt eine individuelle Prüfziffer. In unserem Beispiel nehmen wir die 12. Anschließend folgt eine altbekannte Nummer - die achtstellige Bankleitzahl. Nun gibt es noch zehn Stellen, die vom Ende her mit der Kontonummer aufgefüllt werden. Wenn die Kontonummer weniger als zehn Ziffern hat, werden die fehlenden Stellen zwischen Bankleitzahl und Kontonummer mit Nullen aufgefüllt.

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Die IBAN ist zum Beispiel auf Kontoauszügen und neuen Bankkarten zu finden. Wer seine IBAN nicht findet, kann einen IBAN-Konverter im Internet benutzen. Dazu müssen Verbraucher nur ihre Bankleitzahl und Kontonummer eingeben. Alle Fragen und Antworten zur IBAN gibt es hier.

Aufbau: So ist die IBAN zusammengesetzt

Sie müssen sich also nur den Ländercode und die Prüfziffer merken. Alles andere - also Kontonummer und Bankleitzahl - kennen Sie ja bereits.

Neben IBAN auch BIC neu

Neben der IBAN ist auch der BIC neu. Der "Bank Identifier Code" ist die internationale Bankleitzahl. An den ersten vier Stellen ist Platz für die Bankbezeichnung. Dann folgt der Ländercode DE, eine zweistellige Ortsangabe und die Bezeichnung der Filiale. So hat zum Beispiel die Filiale der Bundesbank in Frankfurt diesen BIC: MARKDEFFXXX. AZ

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